Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Autor: Pia Ebner

24. November 1942

[421124–2‑1]

35.) 

Diens­tag, am 24. Novem­ber 1942. 

Mein lie­bes, lie­bes Her­ze­lein! Mein [Roland] ! Mein Herzensmannerli! 

Ach, jetzt setz ich mich aber erst mal ganz fest auf mei­nen Aller­wer­tes­ten. Immer war was and­res los, das geht schon seit früh. Und ich seh­ne mich doch gera­de heu­te so sehr nach Dir, Gelieb­ter! Ich hät­te mich ja heu­te früh, als […]

23. November 1942

[421123–2‑1]

Mon­tag­abend, am 23. Novem­ber 1942.

34.)

Gelieb­tes Herz! Mein lie­ber, aller­liebs­ter [Roland]!

Wirst den­ken, ich sei um die­se Abend­stun­de – es ist gleich 10 Uhr – noch auf dem Haupt­bahn­hof beim Dienst. Aber nein, ich bin schon zuhaus! Und kom­me nun noch, Dir Gute­nacht­sa­gen, Du!! Du!!!

21. November 1942

[421121–2‑1]

Sonn­abend, am Abend — 21. Novem­ber 1942. 

Gelieb­ter! Du!! Mein Ein­zig­ge­lieb­ter! Her­zens­man­ner­li! Mein [Roland]!

Ach Schät­ze­li! Auf­at­men kann ich jetzt! Komm zu mir! An mein Herz! Oh gelieb­tes Her­ze­lein! Wie seh­ne ich mich in die­ser Abend­stun­de so innig nach Dei­ner Nähe. Ich bin daheim. Ganz nun wie­der bei Dir – unge­stört. Oh Herz­al­ler­liebs­ter mein! Ich möch­te mich ganz dicht an […]

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