Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Autor: Laura Fahnenbruck

Projekt “All das geschieht” begonnen

[191205 Benach­rich­ti­gung L. Hein­ke] Wir freu­en uns, ein neu­es Pro­jekt ankün­di­gen zu kön­nen, das auf der Arbeit und den Ergeb­nis­sen von „Trug & Schein“ basiert, aber wie alle bis­her ent­stan­de­nen Pro­jek­te einen eige­nen Ansatz ver­folgt: All das geschieht, wäh­rend es alles das gibt – eine sze­ni­sche Lesung zur Demo­kra­tie­ent­wick­lung Die Göt­tin­ger Grup­pe Trug & Schein […]

T&S arbeitet jetzt mit Transkribus!

[Bekannt­ma­chung: T&S arbei­tet jetzt mit Tran­skri­bus] Im Som­mer 2019 hat ein Groß­teil unse­rer Göt­tin­ger Tran­skrip­ti­ons­grup­pe sich dar­an gewagt, das Tran­skrip­ti­ons­pro­gramm Tran­skri­bus ken­­nen- und anwen­den zu ler­nen. Fort­an wer­den die hand­schrift­li­chen Brie­fe von Hil­de und Roland von die­sem Com­pu­ter­pro­gramm vor­tran­skri­biert und von uns ver­bes­sert. Jeder und Jede, die ger­ne Hand­schrif­ten ent­zif­fert oder den Brie­fen ganz dicht […]

03. Juni 1942

[420603–1‑1] [Salo­ni­ki] Mitt­woch, den 3. Juni 42 Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]! Es ist noch Dienst. Aber ich bin so fein allein und kom­me gleich ein­mal zu Dir! [Du] Wirst viel­leicht eben aus Dei­nem Dienst zurück­sein, von Dei­nen Lie­ben – und nun war­tet zu Haus[‘] Dein gro­ßer Bub – war­tet auf sein Herz­lieb, daß […]

01. Juni 1942

[420601–2‑1] 105. Mon­tag, am 1. Juni 1942. Mein her­zens­gu­tes Man­ner­li! Mein herz­lie­ber [Roland]! Ach Du! Man läßt mir doch gar­nicht mehr Ruhe, zu Dir zu kom­men in aller Stil­le. Du! Du!!! Und es ver­langt mich doch gera­de in die­sen Tagen so heiß nach Dir! Du!!! Dei­ne gro­ße, rei­che Lie­be, die Du mir täg­lich schenkst in […]

01. Juni 1942

[420601–1‑1] [Salo­ni­ki] Mon­tag, den 1. Juni 42 Her­zens­schät­ze­lein! Herz­al­ler­liebs­te! Gelieb­te mein! Viel ver­steht Dein Man­ner­li nicht von der Mari­ne – wird ja auch nie damit renom­mie­ren, höchs­tens vor sei­nem Wei­berl zum Spa­ße, werd mich auch immer hüten, mich in Gesprä­che dar­über ein­zu­las­sen – aber ich habe ein­mal gehört, daß die 101 eine gewis­se Bedeu­tung hat […]

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