Bb 190327 Amerikanischen Betatest von dem T&S Curriculum

In März 2019 mach­ten High-School Schü­ler aus dem Pem­bro­ke Hill School in Kan­sas City, MO, im Beta­test von der ers­ten Leh­rein­hei­ten des neu­en T&S Cur­ri­cu­lums mit. Eine voll­stän­di­ge Beschrei­bung des Lehr­plans sowie die geschrie­be­nen Reak­tio­nen der Schü­ler auf den Brie­fen bekom­men Sie natür­lich auf Eng­lisch in der Bekannt­ma­chung hier.

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14. März 1942

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[Salo­ni­ki] Sonn­abend, den 14.3.42

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­tes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be [Hil­de]!

Sonn­abend­abend. Es ist eben 8 Uhr vor­bei. Warm ist’s in unser[e]m Stüb­chen. Kame­rad K. hat sich eben ins Nach­bar­zim­mer bege­ben zum Skat­a­bend. Dar­auf hat doch das Man­ner­li gewar­tet. Nun kann es ganz unge­stört mit Dir plau­dern, ganz lieb Zwie­spra­che hal­ten, gelieb­tes Herz!

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Eichler-Schwarzkopf, Liebe auf Distanz

TS_contributor_avatar-sm[Benut­zer­bei­trag: BB271518]

Danie­la Eich­ler-Schwarz­kopf, Wien


Lie­be auf Distanz : Pri­vat­kor­re­spon­denz eines deut­schen Ehe­paars im Zwei­ten Welt­krieg

Wir freu­en uns auf die Ver­öf­fent­li­chung einer neu­en Mas­ters-Arbeit zu  T&S. Sie wur­de von Danie­la Eli­sa­beth Eich­ler-Schwarz­kopf an der Uni­ver­si­tät Wien  (FB Euro­päi­sche Eth­no­lo­gie) Herbst 2018 ver­fasst. Herz­li­chen Glück­wunsch zu Fr. Eich­ler-Schwarz­kopf!

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05. August 1942

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Mitt­woch, den 5. August. 1942

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­tes Weib! Mei­ne lie­be, liebs­te [Hil­de]!

Mitt­woch – da kann ich doch ein Stünd­chen län­ger zu Dir kom­men – und dar­auf habe ich mich schon den gan­zen Tag gefreut – ach Du! Du!!! Gold­her­ze­lein! Been­det ist der Dienst – und dein Man­ner­li sitzt auf dem Dach­gar­ten – so wie mein Frau­chen nicht dasit­zen durf­te – höchs­tens, wenn es mit dem Man­ner­li ganz allein wäre – das lie­be Herz­lein will doch auch nach Luft schnap­pen, gelt? – Du!!!

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29. Juli 1942

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Mitt­woch, den 29. Juli 1942

Her­ze­lein! Gelieb­te! Mei­ne lie­be, liebs­te Hil­de, Du!!!

Täg­lich kommt Dein lie­ber Bote zu mir – und ich kann teil­neh­men an Dei­nen Feri­en­ta­gen im K.er Eltern­haus. Sei von Her­zen bedankt für Dein treu­es Lieb­ge­den­ken. [Du] Hast Dein Man­ner­li auch im Bil­de mit auf die Rei­se genom­men – Du Lie­bes! Und nun bin ich doch immer in Eurer Mit­te. Du, wir bei­de sind es doch, die uns[e]re bei­den Fami­li­en zusam­men­bin­den, Du bist da – ist doch das Man­ner­li auch in sei­ner Abwe­sen­heit ganz gegen­wär­tig. Ach, es drängt sich doch über­all ein und drängt sich vor, wo Du, Gelieb­te, bist – und Du lässt es doch vor, an Dei­ne Sei­te, Dir zual­ler­nächst, und wür­dest mich doch suchen, wenn ich nicht zu Dir käme! Oh Her­ze­lein! Welch lie­bes Ver­bun­den­sein ist zwi­schen uns!

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