Author : Gregory van Winkle

05. Juli 1940

[400705–2‑1] O., am 5. Juli 1940. Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland], Du! Ganz ruhig ist es gewor­den nach dem Gewit­ter; drau­ßen, und bei mir drin­nen. Klar ist die Luft, frisch und rein — man kann gar­nicht genug davon ein­sau­gen, und es tut dop­pelt wohl nach die­ser schwü­len, feuch­ten Luft vor­her. Ich wünsch­te, es wäre zwischen […]

05. Juli 1940

[400705–1‑1] S. am 5. Juli 1940 Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be [Hil­de]. Du! Gott füg­te es gnä­dig, daß wir nun vor unse­rem Fes­te ste­hen. Eine stil­le freie Stun­de will ich benut­zen, von der Höhe, die wir erreich­ten, noch ein­mal Umschau zu hal­ten, ehe wir hin­ab­stei­gen in die Freu­de, den Tru­bel und die Erleb­nis­se unse­res Fes­tes. Nun wol­len wir an […]

03. Juli 1940

[400703–2‑1] Am 3. Juli, nach­mit­tags um 2 Uhr. Herz­al­ler­liebs­ter! Du! Ich seh­ne mich jetzt so sehr nach Dir. Nicht lan­ge mehr muß ich war­ten, dann ist der zehn­te — dann sind Feri­en, dann kommst Du! Ach, was ist dann alles, Liebs­ter! Ich füh­le es jeden Tag, und immer mehr, ich kann nicht mehr sein ohne Dich. Ich liebe […]

03. Juli 1940

[400703–1‑1] S. am 2. Juli 1940 Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de], Du! Den gan­zen Sonn­abend und Sonn­tag hat es noch gegrollt, bis zum Abend, zum rei­ni­gen­den Gewit­ter, ich habe räson­niert und gerech­tet mit mir und Dir. Mit einem Gefühl des Unmu­tes begann es, und dann stan­den plötz­lich auch die Grün­de vor mir. Aber der Unmut war zuerst, […]

29. Juni 1940

[400629–1‑1] S. am 29. Juni 1940 Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de] Du! Frei­tag­abend ist es. Eben bin ich zurück von mei­nem Abend­bum­mel zur Bau­stel­le in H.. Mit die­sem Spa­zier­gang schließt sonst mein Tages­lauf. Heu­te war es ein wenig frü­her, daß ich zurück­kehr­te. Herz­lie­bes! War­ten müs­sen wir. Es ist ein Muß, das wir uns selbst auf­er­leg­ten. Die Zeitspanne […]

Nach oben scrollen