Trug und Schein: Ein Briefwechsel

30. März 1942

[420330–1‑1]

Mon­tag, den 30. März 1942

Her­zens­schät­ze­lein! Gelieb­te! Mein lie­bes treu­es Weib!

Dein lie­ber Diens­tag­bo­te ist zu mir gekom­men. Ein wenig erschro­cken bin ich, ein wenig ist mir das Blut in die Wan­gen getre­ten – und nun über­le­ge ich mir schon den gan­zen Nach­mit­tag, wie ich denn habe so schwer­mü­tig und betrübt sein kön­nen, und mit wel­chen Wor­ten und Gedan­ken es geschah. Es liegt schon so weit zurück – es hat mich unter­des­sen schon wie­der so viel and[e]res bewegt. 

Plea­se fol­low and like us:
30. März 1942

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