21. Januar 1941

Cornelis van Haarlem - De zondeval.jpg
Der Sün­den­fall, Cor­ne­lis van Haar­lem, 1592, Ölma­le­rei, Rijks­mu­se­um Ams­ter­dam, Lizenz­frei über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2016.

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Diens­tag, am 21. Janu­ar 1941

Herz­al­ler­liebs­ter!! Gelieb­ter!! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland], Du!!

In mir ist ganz viel Wär­me’, so steht gleich zu Anfang Dei­nes lie­ben Boten vom Sonn­abend, ich erhielt ihn heu­te früh. Du!! Du!!! Sogar abge­ben kannst wel­che davon? Und mir, nur mir magst sie schen­ken? Du!! Das ist groß­her­zig!! Aber, wenn ich Dir nun heu­te sage, daß ich gar kei­ne Wär­me brau­chen kann? Du?!! Weil sich bei mir selbst schon soo viel ange­sam­melt hat, vom Seh­nen, vom War­ten? Du!! Nein — das ist gewiß nur, weil drau­ßen Tau­wet­ter ist, Du!!! Und weil es gar­nicht [sic] mehr kalt drau­ßen ist! Ja — gewiß nur des­halb!! Ich hab ja gar kei­ne Sehn­sucht — das den­ke ich nur — ja — Du!!! Erst das gilt, was ich emp­fin­de, kurz vor Dei­ner Heim­kehr. Erst dann ist es Sehn­sucht, was in mir brennt, und was aus­macht, daß mir so warm immer ist. Ja Du!! Heu­te gibt’s noch kei­ne Sehn­sucht — ich will nicht.

Noch 26 Tage, wenn alles gut geht. Ja, mein lie­ber Hubo! Was machen wir denn nun mit Dir? — es ist eine ver­geb­li­che Hoff­nung, die Du Dir machst, in mei­ne Diens­te zu tre­ten als leib­li­che Wärm­fla­sche – nicht als Leib­wärm­fla­sche!! Hörst?!! Du?!! Brauchst gar nicht so spar­sam zu sein mit Dei­ner Wär­me, brauchst auch nicht zu den­ken, daß es mir und Dir zu kalt sei im Stüb­chen! Was Dir an Wär­me fehlt, das habe ich!! Und wenn mir solch Dicker­le, wie Du bist nahe rückt — Oh – dann wird mir umso wär­mer!! Kann sein, daß mir nach­her sogar das Hem­del zu warm wird. Du sagst: Die Abga­be der Wär­me rich­tet sich je nach den Brenn­stel­len. Na – Du!! Sei nicht so groß­zü­gig!! Wenn Du wüß­test, wie vie­le Brenn­stel­len Dein Bub hat im Moment!! Du!! Wer weiß, ob Du da aus­kommst mit Dei­nem Vor­rat!!

Wäre nur noch eine Mög­lich­keit: Der Bade­meis­ter. Ja, wenn es nach mei­nem Wunsch und Wil­len gin­ge, da könn­test täg­lich in Funk­ti­on tre­ten – Du kennst ja bereits mei­ne Lei­den­schaft für’s Baden – waschen – Was­ser!!

Uni­form und Werk­zeug­kas­ten ist Bedin­gung – jawohl – doch die­ses stel­le ich Dir zur Ver­fü­gung; weißt, da habe ich näm­lich mei­ne beson­de­ren Wün­sche! Eine dicke Filz­bril­le gehört auch selbst­re­dend dazu!! Also — mach Dir kei­ne fal­schen Hoff­nun­gen!!

Und wenn ich das nas­se Ele­ment nun ver­las­sen habe und das Eva­kos­tüm ver­tauscht mit irgend­ei­nem, das der heu­ti­gen Zeit ent­spricht — dann – dann bin ich ganz gnä­dig zu Dir!! Ja – wirk­lich!! Dann darfst Dich wie­der in Zivil, als mein lie­ber Gesell­schaf­ter bewe­gen – darfst immer an mei­ner Sei­te sein – und wenn Du ganz lieb und artig zu mir Dich stellst – darfst sogar mein Hubo­man­ner­li sein. Aber ein Laus­bub bist Du und bleibst Du — Glaubst? ‚Ein Plätz­chen will Hubo dann neben Dir – für den Anfang nur eine ganz schma­le Kan­te – der feh­len­de Platz kommt dann schon von sel­ber!!!!!’ Für den Anfang eine schma­le Kan­te — ei — ei – wie mag das Bild dann am Ende aus­se­hen? Du!!! Du!!! Schlim­mer! Angst? Bewah­re — ich habe kei­ne Angst – zu Haus, Du!!! Da las­se ich mir so schnell die Macht nicht aus den Hän­den win­den — und wenn ich mich vor dei­ner Stär­ke nicht mehr weh­ren kann? – Du!!! Es liegt auch in mei­ner Hand, daß ich Dich ver­hun­gern las­se!! Schlin­gel Du!!!

Die Geschich­te mit dem Wärme­o­fen habe ich nicht außer acht [sic] gelas­sen. Vater hat auf­ge­stellt, in K. will ein Arbeits­kol­le­ge wohl,[sic] einen ver­kau­fen, (Gas­ofen) er soll ihn sich mal anse­hen kom­men – es hat bloß noch nicht geklappt. Mal sehen, wie es nun wird. Im Febru­ar will auch der Ofen­set­zer unse­ren Ofen umset­zen, er hat schon mit dem Haus­wirt Rück­spra­che genom­men – er ist ein­ver­stan­den, wenn wirk­lich kein and[e]rer Weg mög­lich ist. Wenn wir dann ein­mal beim Bau­en sind, könn­te gleich die­ser Wärme­o­fen mit ange­schlos­sen wer­den (so er zusagt!); denn nach der ‚Dre­cke­rei’ wird uns[e]re Küche frisch vor­ge­rich­tet vom Maler.

Hab[‘] kei­ne Angst, daß Du etwa eben in die­sen Tru­bel her­ein­kommst! Das geschieht alles erst, nach­dem unser lie­ber Soh­ne­mann sei­nen Urlaub gefei­ert hat mit uns!

Und nun zu der lei­di­gen Fra­ge mit Mut­ters Dienst in [M.]. Weißt Du? Ich muß Dir recht geben, wenn ich Dich anhö­re. Wenn ich die Mut­ter anhö­re, so kann ich ihr aber wie­der­um im Innern nach­füh­len, wie ihr zumu­te ist in die­ser Ange­le­gen­heit. Sie möch­te uns nicht betrü­ben – sie mag ihre Mut­ter nicht betrü­ben. Und nun ist ihr Aus­weg jetzt: nur, solan­ge noch der Tanz gestat­tet ist, hel­fe ich. Wie lan­ge das noch ist, weiß im Moment kei­nes [sic] von uns allen. Viel­leicht rich­tet sich das auch nach der poli­ti­schen Lage. Am Sonn­tag erzähl­te Oma, daß an den Grenz­ge­bie­ten die Ver­gnü­gen schon wie­der ver­bo­ten sei­en. Mag sein. Das hat aber nichts mit uns hier zu tun.

Ach ja — ich hab[‘]s nun im Guten ver­sucht — im Bösen — ich habe nichts aus­ge­rich­tet. Ich gebe es nun fast auf. Und Vater? Der ist wohl auch unge­hal­ten, wenn es Über­hand nimmt mit der Nach­fra­ge nach Mut­ters Hil­fe – doch der ist auch genau solch[‘] gutes, dum­mes Schaf (ver­zeih! aber [e]s ist so!) wie die Mutsch. Er kann’s auch nicht abschla­gen, wenn man ihn bit­tet.

Sie wol­len auch ein Dienst­mä­del ein­stel­len, wenn die Ver­hält­nis­se wie­der bestimm­ter, gere­gel­ter sind — aber wenn kei­ne beson­de­ren Ver­an­stal­tun­gen wären, nur Gast­zim­mer­be­trieb, da kämen sie auch allein aus. weil [sic] sie jetzt auch eine Bedie­nung haben. Ich bin nun bei mei­ner Erfolg­lo­sig­keit Mut­ter gegen­über so weit gekom­men, daß ich still zuse­he – was nützt es denn — ich rede ja in den Wind. Und das kommt mir all­mäh­lich dumm vor. Aber das eine sage ich mir schon heu­te: soll­te Mutsch ein­mal nach Haus kom­men, so abge­spannt, daß es ihr unmög­lich ist in’s Geschäft zu gehen, da schla­ge ich unver­schäm­ten Krach – und wenn’s sein soll, gehe ich run­ter zu Groß­mutter und rede deut­li­cher mit ihr. Wenn es Mutsch selbst nicht fer­tig bringt, und wenn’s die Groß­mutter nicht sel­ber sieht, was sie ihr zumu­tet.

Bis heu­te blieb ja alles noch in Gren­zen — und Mutsch sagt selbst, daß sie nur hel­fen will, weil es gera­de sonn­abends ist. Sonnta[ge] und am Mon­tag früh arbei­ten, das kön­ne sie unmög­lich. Wenn sie einen Tag Ruhe zwi­schen hät­te, gin­ge das.

Ich habe mir nun so mei­ne eige­nen Gedan­ken gemacht hier­zu, ich sage das nur Dir. Die Mut­ter hat ja spä­ter ein­mal ein Erbe zu bean­spru­chen, das sind ca. 5000 RM – so erzähl­te sie mal, als es die Rede gab — und nun wird sie sich sagen: da kannst dich auch nicht so auf die Hin­ter­bei­ne stel­len, wenn die Mut­ter dir etwas abver­langt, damit es nicht spä­ter heißt, ja – sonst hat sie sich nicht sehen las­sen, aber wenn’s was zu ern­ten gibt, da ist sie da.

Ich den­ke mir das so aus, bei mir. Und ich glau­be, da den­ke ich auch nicht so ganz ver­kehrt. Also, lie­ber [Roland] — wir bei­den Kin­der, wir wol­len nun das Gute – gewiß – aber es ist ja nichts aus­zu­rich­ten — und wenn ich es heu­te auf die Spit­ze trei­be und Mut­ter sagt womög­lich: Ja – Du ziehst spä­ter ein­mal fort, bist für Dich und wir möch­ten auch, daß wir für unser Alter hier ver­sorgt sind – wir kön­nen nicht von Dir ver­lan­gen, u[nd]. von Dei­nem Man­ne, daß Ihr mich oder Vater mit unter­stützt.

Sieh — so könn­te man mir dann ant­wor­ten – über­le­ge Dir das ein­mal – was gebe ich dann zur Ant­wort? Es ist eben hier nicht nur, daß es um Mutter[‘]s Gesund­heit geht und um ihre Scho­nung allein, es greift eines ins ande­re – und soviel Wil­len hat sie eben doch, daß sie sich nicht von mir drein­re­den läßt – sie will auch noch nicht alt sein und nicht mehr so leis­tungs­fä­hig wie eine Jun­ge! Das will sie nicht hören! Wir wol­len die Din­ge jetzt ein­mal gehen las­sen vor­der­hand, ich den­ke, so ist es am Bes­ten – was dann wird, wenn ich ein­mal nicht mehr daheim bin, ergibt sich von selbst.

Du!! Ich habe heu­te ein­mal im Leitzord­ner nach­ge­schla­gen, um nach den Brie­fen zu sehen – ich fin­de nichts. Doch ich ent­sin­ne mich, daß Du mir ein­mal schon aus­führ­lich davon erzähl­test, damals in L. Ich glau­be, Du hast mir sogar einen Brief gezeigt. Ist ja auch nicht so wich­tig. So neu­gie­rig bin ich nicht dar­auf!

Aber es freut mich, daß Du mich an dem längst Ver­gan­ge­nem teil­ha­ben lässt, daß Du mir auch hier Dein Ver­trau­en schenkst. Ich sehe, wie Du schon lan­ge, lan­ge die Sehn­sucht nach einem erfüll­ten Lie­bes­glück in Dir trägst. Das ist mir auch nur zu ver­ständ­lich. Ein Mensch, jeder Mensch, der ein Herz, ein war­mes gefühlfvol­les Herz im Lei­be hat, trägt die­ses Seh­nen nach Lie­be und Anleh­nung in sich – er kann nicht die Erfül­lung sei­nes Lebens allein in der nüch­ter­nen Gleich­för­mig­keit sei­nes Beru­fes fin­den; das ist wohl auch schon ein Reich­tum, ein rech­ter Beruf, aber er reicht nicht aus zu einem voll­kom­me­nen Glücks­ge­fühl, zur Befrie­di­gung für ein gan­zes Leben. Wenn auch das Leben des Man­nes sich in stren­ge­ren, här­te­ren Gren­zen sich bewegt, so ist es doch nicht ohne jede wei­che Regung. Sie kann wohl erstickt sein in ihm, wann er von Kind auf in der Frem­de sich beweg­te – wenig Lie­be emp­fing – so auch nicht das Bedürf­nis hat­te, Lie­be zu schen­ken. Doch wer ein lie­bes, trau­tes Eltern­haus sein Eigen nennt, wer Mut­ter­lie­be erfuhr, der ist nicht kalt und gefühl­los für jede wei­che­re Regung im Inne­ren.

Und gera­de Du, der Du ein emp­find­sa­mes Gemüt und Wesen hast, Du hast unter die­ser Ein­sam­keit gelit­ten. Ich kann Dir das ganz wahr­haf­tig nach­füh­len — das habe ich schon, so lan­ge ist es her, damals aus Dei­nem Wesen lesen kön­nen – wenn Du Dich ganz unbe­ob­ach­tet fühl­test. Ich weiß nicht, wie es kam, ich habe es eben gefühlt, daß Du etwas Suchen­des, etwas Seh­nen­des an Dir hat­test – ach – ich weiß gar­nicht [sic], wie ich es recht aus­drü­cken soll. Ich emp­fand so etwas, als ob Du nicht recht zufrie­den seist mit Dir und Dei­nem Leben – was es sei, daß Dich so in Dei­nem Wesen kenn­zeich­ne­te, das konn­te ich erst lan­ge nicht fin­den – aber dann – als Du spiel­test, so selbst­ver­ges­sen spiel­test und Dei­ne Züge ohne Wil­len, ohne eine bestimm­te Aus­drucks­wei­se sich zeig­ten, da habe ich es gese­hen, Du!! Was Dein Seh­nen war – auf wel­ches Ziel es gerich­tet war!, und ich habe mir damals zu Haus abends im Bett Vor­wür­fe gemacht, ob es recht sei von mir, Dich so zu belau­schen – es ist doch eigent­lich nicht recht – es war zudring­lich – aber Du!! Ich konn­te von mei­nem Platz aus in Dein Gesicht schau­en – und wer konn­te mich denn auch hin­dern, daß ich anstatt mehr auf mei­ne Noten zu sehen, Dir ins Gesicht blick­te? Alle hat­ten die Köp­fe gesenkt, meis­tens hoben sie sie ja nur wäh­rend des Sin­gens vom Buch, wenn Du diri­gier­test, wenn wir ohne Musik san­gen. Und es zog mich halt zu Dir hin wie mit tau­send Ban­den – aber wach­sam war ich auch, daß Du und die ande­ren nichts spür­ten.

Ach Herz­lieb!! Glaubst Du mir? Manch­mal war ich ja schon soo zufrie­den, wenn ich Dich so schau­en durf­te, so, wie Du warst, ohne Zwang! Dann gab ich mich wie­der die gan­ze Woche über zufrie­den, bis wie­der Don­ners­tag war. Aber wel­cher Schmerz für mich, wenn Du spä­ter dann ein­mal fehl­test! Wie ohne See­le war mir so ein Abend – so leer – so fremd. Und die Lie­der, sie woll­ten gar nicht den rech­ten Klang haben ohne Dei­ne Stim­me, die immer hin­ter mir klang dann. Und dann kam ein Tag, wo sie sag­ten Du seist fort von hier – Du!! Wie mir da zumu­te war, das kannst Du mir nicht nach­füh­len — es stürz­te alles über mir zusam­men, es wur­de so fins­ter um mich her – es war eine furcht­ba­re Zeit für mich. Und heu­te mein Gelieb­ter, da sehen wir, wie wir bei­de erst ganz allein, ohne Bei­stand bis dahin rei­fen muß­ten, daß wir zusam­men den Weg wei­ter wan­dern konn­ten.

Gott war uns bei­den uns[e]re Zuflucht in uns[e]rer Not und Ver­ir­rung — und er hat die Fäden so wun­der­sam ent­wirrt, er ließ uns nahe kom­men ein­an­der.

Was unser mensch­li­ches Auge nicht über­se­hen konn­te, was unser mensch­li­ches Gefühl nicht zwang, Got­tes Güte hat alles so wun­der­bar gefügt. Du!! Es ist ein Got­tes­wun­der, unse­re Lie­be – immer wie­der wird uns das klar u[nd]. deut­lich. Gott hat Dein Gebet erhört. Gott hat mein hilf­lo­ses Fle­hen von einst in Erkennt­nis gewan­delt, er hat mir die Kraft geschenkt, für das ein­zu­ste­hen, was mein Herz erstreb­te, ersehn­te, erkämpf­te. Und so ward ich immer fes­ter, immer bestimm­ter in mei­ner Lie­be zu Dir. Wenn wir das beden­ken, was vor uns war, ehe wir ein­an­der begeg­ne­ten, so müs­sen wir heu­te sagen: es war alles Übung, Rüs­ten auf das Eine, das Letz­te hin, auf die rech­te, ein­zi­ge Lie­be und Zwei­sam­keit, mein Herz­lieb!! Und die­se glück­haf­te Zwei­sam­keit muss aus zwei gleich treu­en guten und lie­be­rei­chen Her­zen er[ha]lten wer­den – sie darf nicht nur von einem Her­zen aus genährt wer­den[,] nein – wenn sie voll­kom­men sein soll, muss ein Herz so lie­be­reich sein wie das and[e]re, Du!! Und Gelieb­ter!! Heu­te dür­fen wir uns mit einem Schelm im Auge fra­gen, wer ist rei­cher an Lie­be? So gewiß und froh und glück­lich ken­nen wir die Ant­wort!! Herz­al­ler­liebs­ter!! Gelieb­ter!! Ich habe Dich noch viel­tau­send­mal lie­ber gewon­nen, seit­dem wir uns gewiß wur­den! Du!!!!! Ich gehö­re Dir allein – in alle Ewig­keit! Du!!

Ich lie­be, lie­be Dich!! Mein Glück – mein Leben! Gott sei mit Dir!

ImmT&Savatarsmer Dei­ne [Hil­de], Dei­ne Hol­de.

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