24. Dezember 1940

Adventsstern. IMG 0764WI
Advents­stern. Lich­ter­haus in Nie­der­wür­schnitz. Erz­ge­birgs­kreis. Sach­sen. Foto Kora27, über Wiki­me­dia Com­mons, 12.2015.
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Am Hei­lig­abend 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Mein Gelieb­ter!! Mein lie­ber, liebs­ter [Roland]!!

Nun ist er da, der Hei­li­ge Abend, voll Tan­nen­duft und voll Lich­ter­glanz. Herz­al­ler­liebs­ter! In mei­nem Her­zen ist Frie­den, wun­der­sa­mer Frie­den. Ich habe sie mit weit offe­nen Her­zen emp­fan­gen, die Got­tes­bot­schaft, die so unend­lich viel Lie­be, Mil­de, so rei­nes tröst­li­ches Licht aus­strahlt. Sie ist heu­te, wie nie an ande­ren Got­tes­fei­ern allen bis ins Inners­te gedrun­gen, das hat jeder gefühlt, jeder. Unser Geist­li­cher war sich sei­ner Auf­ga­be heu­te voll bewußt, und er hat uns mit sei­nen Wor­ten hin­ein­ver­setzt in das ewi­ge Wun­der der Weih­nacht. Schön war es im Got­tes­haus, so schön. Der Altar­platz stand im Schmu­cke der Weih­nacht da, eine mäch­ti­ge Tan­ne mit unend­li­chen Lich­tern schmück­te ihn, Lich­ter­glanz auch auf dem Altar­ti­sche — über allem der leuch­ten­de Advents­stern. Die fest­lich geschmück­te Umge­bung des Got­tes­hau­ses allein stimmt uns schon wei­he­voll. Es ist doch wie ein gro­ßes Geschenk, wenn ein Mensch gesund ist und hin­ge­hen kann, Got­tes Wort zu hören. Und wenn auch die Trä­nen mei­nen Blick ver­schlei­er­ten, heu­te abend [sic] in der Kir­che, bei den Wor­ten des Pfar­rers, die tie­fe, rei­ne Freu­de und Selig­keit in mei­nem Innern ver­mö­gen sie nicht zu ver­wi­schen, mein Herz­lieb! Die inni­ge Freu­de und Gewiß­heit, daß wir zusam­men­ge­hö­ren, daß rei­ne, gro­ße Lie­be uns ver­bin­det, ewig, immer­dar Du! Daß die Sehn­sucht uns ein­an­der so ganz nahe bringt, daß wir uns ganz nahe bei­ein­an­der füh­len, gera­de heu­te, am Fest der Lie­be, das Füh­len und das Wis­sen dar­um läßt mich unse­re Tren­nung ertra­gen, mein Liebs­ter. Und es schenkt Kraft

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Aus­zug aus dem Brief

I.

zu neu­em War­ten, zu neu­em Hof­fen, daß Du bald, bald wie­der bei mir bist. Und will es Gott, bald auch für immer bei mir sein kannst, in einer Zeit voll Frie­den. Alle, alle in unser[’]m Vater­land und alle, die drau­ßen ste­hen an sei­nen Gren­zen und in frem­dem Land, alle sind erfüllt und beseelt von einem Wun­sche, von einer Sehn­sucht: Frie­den, möge Frie­den wer­den, daß die Hei­mat sich uns auf­tut und wie­der auf­nimmt.

Es steht in Got­tes Hand.

Herz­al­ler­liebs­ter! Hast Du wohl auch heu­te abend [sic] die Rede des Stell­ver­tre­ter des Füh­rers gehört? Gewiß warst auch [Du] im Krei­se Dei­ner Kame­ra­den um den Laut­spre­cher ver­sam­melt. Du! Auch ich habe sie ange­hört, ich habe alles ange­hört, was heu­te am Hei­lig­abend, schon am Nach­mit­tag für Euch Sol­da­ten ver­an­stal­tet wur­de, als treu­er, lie­ber Gruß aus der Hei­mat. Der Weih­nachts­mann hat uns ein Radio beschert! Noch ges­tern abend [sic], als ich eben Dei­nen Brief zur Post brin­gen woll­te kam der Radio­mann! Es ist vor­der­hand nur ein Volks­emp­fän­ger, es gibt so schlecht gute Appa­ra­te zur Zeit und weil wir ger­ne schon zu Weih­nach­ten Musik haben woll­ten, so hat er uns die­sen her­ge­stellt und sobald er einen ande­ren, der uns zusagt am Lager hat, geben wir die­sen Volks­emp­fän­ger wie­der zurück, also mit in Zah­lung. Er genügt uns aber jetzt voll­auf, es gibt ja auch zur Zeit nur 2 Sen­der, die rich­tig in Betrieb sind [Mit­tel­deut­sche Rund­funk/Reichsender Leip­zig und viel­leicht Reichs­sen­der Böh­men aus Mel­nik im Reichs­pro­tek­to­rat]. Du kannst Dir wohl vor­stel­len, daß jetzt ein ganz neu­er, unge­wohn­ter Hauch in uns[’]re Stil­le dringt. Wir sind recht froh alle drei über die­se net­te Abwechs­lung, die die­ses Geschenk in unser Dasein bringt. Mein [Roland]! Ich muß Dir sagen, die Rede des Rudolf [^]Heß hat mich so bewegt, ich weiß nicht, was es am meis­ten war, das mir die Trä­nen kom­men ließ. Der Gedan­ke, daß Du, mein Herz jetzt auch lau­schend sitzt, in Eurer Stu­be, nein, heu­te wohl im Gemein­schafts­raum, daß auch Du alle lie­ben und sehn­süch­ti­gen Gedan­ken heim­schickst in die­ser Stun­de, zu Dei­nen Lie­ben — zu mir?

Oder — daß es ein plötz­lich wun­der­ba­res Gefühl des Ver­trau­ens auf unser Geschick, auf das Geschick unse­res Vol­kes und Vater­lan­des mich über­kam, ein Gefühl der Zuver­sicht im Hin­blick auf uns[’]re Zukunft; denn, mein [Roland]! Hast Du es gehört? In Got­tes Hän­de, in Got­tes All­macht und Güte leg­te er unser und uns[’]res Rei­ches Geschick, demü­tig erkennt die­ser Mann doch die All­macht, den Him­mel über uns, Du! Und wie er es sag­te und wie die­ser Fei­er­stun­de been­det wur­de! Mit wel­chem Lie­de! Du! Das hat mich rich­tig erlöst auf­at­men las­sen, glaubst Du mir? Es hat mich ergrif­fen, ich habe so wei­nen müs­sen, aber es war kein Schmerz, Du! Es war so, als hät­te mich etwas ganz im Inne­ren ange­rührt und die­ses Gefühl müß­te sich Luft schaf­fen, eben durch das Wei­nen. Du! Herz­lieb! Ich glau­be, wir dür­fen doch hof­fen und zuver­sicht­lich sein für den Glau­ben in unser[’]m Volk, die Zeit, unser Geschick ruft den Glau­ben wach in ihm und das Gute, das Edle was in ihm lebt, es läßt sich so schnell nicht ver­schüt­ten, ich kann es nicht glau­ben. Vie­le Genera­tio­nen vor uns haben hin­durch müs­sen, durch sol­che Kri­se im Glau­ben, und was hat sich bewährt, was ist immer und immer wie­der empor­ge­kom­men, hin­durch­ge­drun­gen durch Schmutz, durch Not? Das Gute, das Edle — unser Glau­ben, der uns auch heu­te noch ver­eint.

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Aus­zug aus dem Brief

II.

Der Glau­be an die gött­li­che Macht, er wird alle Zei­ten, alle Men­schen über­dau­ern, er ist unver­gäng­lich, ewig.

Die Weih­nacht, das Fest der Lie­be, das wir in die­sen Tagen fei­ern, es hat alle Men­schen­her­zen geöff­net für das Gute, es macht alle Men­schen emp­fäng­li­cher denn je.

Auch Du rührst in Dei­nem lie­ben, lie­ben Weih­nachts­brie­fe den ich heu­te früh erhielt dar­an, Herz­lieb.

Du kannst das nicht fin­den in Dei­ner Umge­bung, was man den Sinn des Weih­nachts­fes­tes nennt. Herz­lieb, die­se Men­schen, Sol­da­ten, die um Dich sind, es sind meist rau­he unemp­find­sa­me Män­ner und Bur­schen, ihnen sind viell[ei]cht auch die Güter, die edlen Güter des Lebens noch nicht erschlos­sen wor­den, sie gehen nun mit ihren eige­nen Gedan­ken und Gefüh­len an das Fest und die äußern sich auch dem­entspre­chend in ihren Taten. Im Grun­de sind die­je­ni­gen zu bemit­lei­den, die sozu­sa­gen im Fins­tern gehen. Aber glaub mir, mein [Roland]! Heu­te, da sich nun all das Wun­der in sei­ner Herr­lich­keit, in sei­ner ewi­gen Wahr­heit uns offen­bart, uns das Herz groß und weit macht und öff­net für das Gute, heu­te wird ein man­cher Ein­kehr hal­ten und zuerück­bli­ckend sein Inne­res prü­fen, und er wird ergrif­fen von so viel Güte, demü­tig von so viel Gna­de sein Herz auf’s Neue dem Herr­gott wei­hen, wie es von Kind auf in ihm ein­ge­pflanzt wur­de, er wird viel­leicht betend die Hän­de fal­ten, daß der ewi­ge Vater auch ihn in sei­ne Vater­hut neh­me.

Kriegs­weih­nach­ten, mein [Roland], soviel Schmerz und Sehn­sucht auch hin­ter die­sem Wor­te ste­hen, es sind doch die ein­drucks­volls­ten und tiefs­ten Weih­nach­ten in einem Vol­ke. Ein jeder emp­fin­det sie auf sei­ne Art, uner­meß­lich, ein­dring­lich. Herz­al­ler­liebs­ter!! Wie der Tag ver­lief will ich Dir berich­ten. Um 8 bin ich auf­ge­stan­den, fau­le Tri­ne was? Die Mutsch ging heu­te nicht in’s Geschäft, sie muß­te nur gegen 11 ihr Geld holen, den Lohn und das Geld­ge­schenk!

15 M hat sie bekom­men, ist doch ganz schön?

Der ers­te Gang war natür­lich an’s ‚Käs­tel’, das ist doch nun was Neu­es, die Mor­gen­gym­nas­tik begann! Aber Dei­ne [Hil­de] — o — die war viel zu schlaf­trun­ken, um gleich mit­zuhop­sen! Die brauch­te erst eine kal­te Abrei­bung, und dafür sorg­te sie auch rasches­tens. Dann hol­te Mutsch die Bröt­chen und ich hat­te unter­des­sen den Kaf­fee­tisch gedeckt, dann ging’s los — mit Musik. Du! Wir haben immer von Dir spre­chen müs­sen dabei, was Du wohl sagen wirst dazu, und was Du wohl heut[’] trei­ben wirst, ob Du auch schon rich­tig Fei­er­tag hast, ach immer bist mit dabei, Du!! Eben wie unser lie­ber Bub dabei sein muß bei allem! Du!! Der Vor­mit­tag stand noch ganz im Zei­chen der Fest­tags­vor­be­rei­tun­gen,: Fleisch bra­ten, Kraut kochen, Kar­tof­fel salat [sic] machen und so vie­les drum und dran. Boh­nern nicht aus­ge­nom­men! Auch Essen kochen und Vater hin­brin­gen mußt ich, Mutsch leg­te noch die tro­cke­ne Wäsche, damit der Boden wie­der frei wird. Nach dem Auf­wa­schen; ich woll­te eben die Schu­he noch­mal put­zen und war auf dem Weg nach unten, da kam die lie­be Oma [Lau­be]! Sie war beim Grün­wa­ren­händ­ler W. gewe­sen und woll­te uns gleich mit für die Fei­er­ta­ge mal ein­la­den kom­men. Wir haben uns natür­lich gefreut und ich hab[’] sie erst hin­auf gebracht zur Mutsch. Sie hat, was eigent­lich sel­ten vor­kommt bei ihrem unru­hi­gen Wesen, den gan­zen Nach­mit­tag bei uns geses­sen. Wir tran­ken einen Ech­ten zusam­men und mach­ten Stol­len­pro­be!

III.

Es ging auf 5, ich hat­te mich für den Kirch­gang fer­tig gemacht, und nun bau­te ich auf dem Küchen­tisch, (der steht im Win­ter vorn, wo sonst das Bänk­chen steht, weißt?) uns[’]re Gaben auf. Es soll­te alles fer­tig sein, wenn Vater heim­kam, er woll­te ½ 7 da sein heu­te. Die Kir­che begann ½ 18 [sic] und in 1 Stun­de rech­ne­ten wir, daß wir auch zurück sei­en. Groß­mutter freu­te sich mit uns der Gaben, die heu­er beschei­den, doch mit Lie­be geschenkt wur­den. Uns[’]re Decke, Du! Die wol­len alle gleich haben, die sie nur sehen, die gefällt sehr! Unser “Blau­es” Du! Auch das spricht an, bis jetzt sahen es nur [Laube]e! Die lie­ben Gaben von den K.er Eltern ste­hen auch mit da. Dei­ne Bücher, die Unter­set­zer; uns[’]re Waa­ge ist lei­der noch nicht da! Ach, die Lecke­rei­en nicht ver­ges­sen! Mut­ters Strickr[oc]k und –Schlüp­fer [sic], Vaters Kra­wat­te u.[nd] Taschen­tü­chel und die Zigar­ren und Ziga­ret­ten! Du! Wie er aber da gestrahlt hat! Er läßt Dich recht herz­lich grü­ßen und sagt Dir tau­send Dank! Das­sel­be von der Mut­ter, Du! Voll ist der Gaben­tisch doch auch wie­der dies­mal ach, ich bin ja so zufrie­den mit allem. Und das Liebs­te von allem ist mir doch Dein lie­bes, treu­es Geden­ken, mein Herz­lieb!!

Wenn ich das nicht in mei­nem Hän­den hät­te, ich wür­de suchend und unbe­frie­digt ein­her gehen heu­te, Du!!

Die Groß­mutter brach­te ich dann heim, damit sie nicht etwa stür­ze, es war ziem­lich glatt auf den Bür­ger­stei­gen heu­te. Heim­zu besorg­te ich noch das Letz­te vor den Fei­er­ta­gen an lebens­wich­ti­gen Pro­duk­ten: But­ter, Brot, Wurst! Und Mut­ter emp­fing mich schon bereit zum Kirch­gan­ge, sie hat­te auch den Abend­brot­tisch gedeckt. Die Küche war schön durch­wärmt heu­te.

Und als wir zurück­ka­men aus der Ves­per, war Papa schon da und erwar­te­te uns, daß wir mit­fei­er­ten. Er hat uns ein Geld­ge­schenk gemacht und mir noch mei­nen Wunsch (einer von der schwa­chen Sei­te!) von jedem Jahr erfüllt: Par­füm! Weißt, er ver­tut mir’s so ger­ne mit und da muß er schon mal Bestand auf­fül­len hel­fen!

Wir saßen zu drei­en unter[’]m Kran­ze bei­sam­men, und wir gedach­ten so herz­lich Dei­ner, Liebs­ter!! Die Musik tön­te leis dazwi­schen und wenn Du noch an mei­ner Sei­te geses­sen hät­test heut[’] abend [sic], da wär mei­ne Weih­nachts­freu­de ganz voll­kom­men gewe­sen. Du!! Du!! Tage vergeh[’]n — es wird auch Febru­ar wer­den! Die Zeit uns[’]rer Erfül­lung, mein Lieb!! Der Vater lag auf dem Sofa und erfreu­te sich an der Wär­me der neu­en Decke, Mutsch plät­te­te erst noch ein Weni­ges, dann setz­te sie sich an den Ofen mit unserm Buche von Strauß, und ich, mein Lieb? Ich nahm mei­nen lie­ben Brief­block und die Feder und rede­te mit mei­nem Gelieb­ten! Du kennst ihn doch?! Du!!! Nun ist Vater unter­des­sen schla­fen gegan­gen, er muß mor­gen früh um 6 antre­ten. Mutsch hat sei­nen Platz ein­ge­nom­men, sie ist ein­ge­schla­fen, das Buch ist ihr ent­fal­len. Ich bin nun ganz allein mit mei­nem [Roland]! Es ist so trau­lich heu­te bei uns. Zwi­schen den bei­den Fens­tern steht auf einem Tisch­lein das Radio, der gro­ße Tisch steht direkt unterm Advents­kranz. Es erklin­gen eben die schö­nen Wei­sen [sic] von Franz Schu­bert, auf die­ses Kon­zert hab[’] ich mich schon den gan­zen Tag gefreut, Du! Es ist mir, als wäre ich jetzt ganz nahe bei Dir, Herz­lieb! Du hörst es sicher auch? O Du! Wenn Du auf Urlaub kommst, ein schö­nes Kon­zert und ein Thea­ter leis­ten wir uns, ja? Ich hab[’] rich­tig Ver­lan­gen danach. Wir hat­ten auch vor in’s Opern­haus zu gehen an die­sen Fei­er­ta­gen ein­mal, doch Vater könn­te nicht mit, es wäre ihm sicher auch zuviel [sic], abends noch. Und die Plät­ze sind auch aus­ver­kauft für das Fest. Viel­leicht paßt es spä­ter bes­ser ein­mal.

Es ist jetzt ½ 12 nachts, die Mutsch ist auf­ge­wacht, sie

IV.

mahnt mich zum Schla­fen gehen! Mor­gen sei auch noch ein Tag, meint sie! Das ist schon wahr, Du!! Ich kann mich nur so schwer von Dir tren­nen, Herz­lieb! Du weißt es ja, Du!? Wie in Wirk­lich­keit auch, Du!!

So will ich Dei­ne Hand, Dei­ne lie­be Hand zum Gute Nacht-Gruß recht lieb, ganz fest und innig drü­cken, mein [Roland]! Ich will sie mor­gen wie­der fas­sen Liebs­ter, wie jeden Tag, den ich erle­be, Du!! Ich könnt’ es ja gar nim­mer anders! Ich habe Weih­nach­ten erlebt, auf’s Neue wie­der, in die­sem Jah­re, Dir fern — doch so nahe im Her­zen!

Trä­nen habe ich wohl geweint, es waren aber Trä­nen des tie­fen Glücks, das einen Men­schen bewe­gen kann, T[rä]nen die reich und selig machen, mein Herz! — die Sehn­sucht, die unend­li­che, das Ver­lan­gen, das inbrüns­ti­ge, bei Dir zu sein, Dir zu gehö­ren in die­sen kost­ba­ren Stun­den der Got­tes­nä­he, die lös­ten die Trä­nen, sie still­ten die Sehn­sucht, das Ver­lan­gen ein wenig. Doch ganz stil­len kannst nur Du alles Seh­nen — Du! Nur Du!

Und ich will ihm froh ent­ge­gen har­ren, dem Tag uns[e]res Wie­der­se­hens, mein Herz!! Und ich fal­te mit Dir die Hän­de zum inni­gen Gebet: Herr­gott, Gott im Him­mel, sieh uns hier ste­hen, sei uns gnä­dig! Seg­ne unse­ren Bund! Las­se ihn heim­keh­ren zu mir froh und gesund an Leib und See­le! Einen inni­ge­ren Wunsch habe ich nicht auf die­ser Welt. Ich bin immer bei Dir! Mein Herz! Mein Glück! Mein Leben! Mit aller Treue! Du!!! Du!!! Gott behü­te Dich mir immer­dar! Du!! Du!!!

In gro­ßer, in sehn­süch­ti­ger Lie­be küs­se ich Dich ganz lieb und innig! Du!! In alle Ewig­keit nur

Dei­ne Hol­de, Dei­ne [Hil­de].T&Savatarsm

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