08. Dezember 1940

Flakbatterie im Abschuß, Bülk, Herbst 1940, Bild: wohl von Roland.
Flak­bat­te­rie im Abschuß, Bülk, Herbst 1940, Bild: wohl von Roland.

[401208–1‑2]

Sonn­tag, den 8. Dezem­ber 1940

Herz­lie­bes! Mein lie­bes, treu­es Herz! Hol­de mein!

Du, ich bin heu­te so froh inner­lich — und ein ganz klein wenig ist mir auch weih­nacht­lich zumu­te — und, es kann gar nicht anders sein, Du bist es auch. Wenn auch Dein lie­ber Bote vom Don­ners­tag nicht ganz dar­nach aus­schaut. Zunächst will ich mich also ent­schul­di­gen, daß Du ges­tern so kurz kom­men muß­test. Höre: Ges­tern war Bar­bara­tag. Bar­ba­ra, die Schutz­hei­li­ge [d]er Artil­le­rie.

Alters- und Inva­li­den­heim in Eckern­för­de. Schrei­ber: Fleisch­hut (geb. Schiff), Flo­ren­ti­ne, Her­aus­ge­ber: Deut­scher Flot­ten­ver­ein, Dru­cke­rei: Gra­phi­sche Gesell­schaft AG, 1918.04.11 (Post­stem­pel). Quel­le: Deut­sches His­to­ri­sches Muse­um, PK 2012/242, GOS-Nr. D2G00614, 12.2015.

An die­sem Tage war im Kös­terheim [Alters- u. Inva­li­den­heim des Deut­schen Flot­ten­ver­eins und des Flot­ten­bun­des deut­scher Frau­en zu Eckern­för­de] ein Fest der dort unter­ge­brach­ten Kom­pa­ni­en ange­setzt, zu dem alle Chefs der zum Abtei­lungs­be­reich gehö­ren­den Kom­pa­ni­en gela­den mit einem Trupp, der zur Aus­ge­stal­tung des Abends bei­tra­gen soll­te. Ich schrieb Dir, daß ich musi­ka­lisch ein­ge­spannt wäre. Und, das erfuhr ich erst in letz­ter Stun­de, was wir da stu­dier­ten, war also für die­sen Abend bestimmt. Um 4 Uhr wur­den wir abge­holt. Um 5 Uhr begann das Fest damit, daß jeder ein­zeln durch eine Kano­ne in den Saal geschos­sen wur­de.

Auszug aus dem Brief, Fehlschreiben
Aus­zug aus dem Brief, Fehl­schrei­ben

Na, und dann begann es. Der Saal war fest­lich deko­riert, die Wän­de bemalt. Wir wur­den im Lau­fe des Abends gespeist mit Labs­kaus, Frei­bier (hat Hubo alles ver­schenkt), Stol­len und Boh­nen­kaf­fee. Eine Haus­ka­pel­le musi­zier­te flei­ßig. Und dann began­nen die Dar­bie­tun­gen: Komi­sche Vor­trä­ge, ein Zau­ber­künst­ler, Ganz [sic] drol­li­ge und ergötz­li­che Sze­nen und Kari­ka­tu­ren aus dem Leben der Fla­k­ar­til­le­ris­ten und der ‚höhe­ren‘ Offi­zie­re. In die­ser Rich­tung lag ja nun auch die Art uns[e]rer Dar­bie­tung. Sie wur­de sehr bei­fäl­lig auf­ge­nom­men. So ver­lief der Abend unter­halt­sam und anstän­dig. Ich traf auch mei­ne Kame­ra­den aus Bülk. ½ 12 Uhr war alles vor­bei.

Und nun, Herz­lie­bes, heim­ge­kehrt aus der Öffent­lich­keit, gehen mei­ne Gedan­ken noch ein­mal so lieb und gern zu Dir, zu mei­nem Heim­chen, zu mei­ner lie­ben Frau, der Hüte­rin des Her­des, der häus­li­chen Ord­nung und Zucht — und noch von noch viel mehr. Und vor mir steht deut­lich und klar fol­gen­des: Die Öffent­lich­keit, das öffent­li­che Leben ist Sache der Män­ner. In die­ser Welt des Man­nes, wenn sie gesund ist, gel­ten männ­li­che Maß­stä­be: Stren­ge, Här­te, Gerech­tig­keit, Fol­ge­rich­tig­keit, Unbe­stech­lich­keit. Über­all, wo die Frau in die­se Öffent­lich­keit ein­tritt in Fabrik oder Büro oder anders­wo, steigt die Gefahr her­auf, daß die­se männ­li­chen Maß­stä­be nicht immer ange­wandt wer­den, daß Maß­stä­be aus der Welt des Wei­bes sich ein­schlei­chen: Gunst, und ande­re. Der Bezirk der Frau ist das Heim. Mit die­sem Heim holt sie den Mann immer wie­der zurück aus der Öffent­lich­keit, fes­selt und bin­det sie ihn an ihren Kreis, und hält ihn damit an, auf sich selbst zu besin­nen. In die­sem Heim fin­det der Mann alles, was ihm die Öffent­lich­keit nicht bie­ten kann. Hier fin­det er Lie­be und Zärt­lich­keit, hier gel­ten auch ein­mal Über­win­dung und Nach­gie­big­keit und Bestech­lich­keit. Ja, Du! Von Dir lässt der Hubo sich auch mal über­re­den und viel­leicht sogar mal bestechen (nicht ste­chen)! Du!! Das scheint mir, ist es auch, was ande­re und Dich selbst, so ver­wun­dern ließ: daß ich jetzt so ganz anders sei. Herz­lie­bes! Ich leb­te so lan­ge nur in der Öffent­lich­keit. Gern war ich dann wie­der daheim — aber dann, grau­sam bewußt wur­de es mir zuwei­len, war ich allein, ein­sam. Und ich trug doch in mir solch gro­ße Sehn­sucht nach der Zwei­sam­keit, trug in mir solch lie­bes, hohes Bild von die­ser Zwei­sam­keit. Wenn ich am Don­ners­tag ging zur Sing­stun­de [sic], dann trat ich in die Öffent[li]chkeit, dazu noch in eine ganz beson­ders gear­te­te, emp­find­li­che Öffent­lich­keit, die mei­ne Wach­sam­keit dop­pelt spann­te: 1) Sau­ber­keit und Unbe­stech­lich­keit im öffent­li­chen Leben lie­gen mir am Her­zen. 2) Die Kan­to­rei, vor­wie­gend aus weib­li­chen Mit­glie­dern bestehend, stand schon des­halb in beson­ders grel­lem Lich­te der Öffent­lich­keit. Wie oft, zumal im Anfang, fopp­ten mich die Kol­le­gen und spiel­ten an auf die ‚Mög­lich­kei­ten,’ die ich doch hät­te. Wie so etwas auf mich wirkt, weißt Du. [3]) Die Kan­to­rei ist zudem mit der Kir­che ver­knüpft und jede Unre­gel­mä­ßig­keit dort wird auch auf sie bezo­gen. 4) Wenn ein Frau­en­ver­ein nicht auf­flie­gen und plat­zen soll, dann muß der Lei­ter wach­sam dar­auf bedacht­sein [sic], alles zu ver­hü­ten, was der weib­li­chen Nei­gung zu Eifer­sucht, Zank und Klatsch Nah­rung geben könn­te. Ich weiß, daß ich bei den ers­ten Ver­gnü­gen pein­lich dar­über wach­te, daß ich beim Tan­zen nie­man­den zurück­setz­te, daß ich mei­ne Nei­gung ganz zurück­dräng­te, (es kos­te­te mich man­che Über­win­dung), daß ich Fräu­lein W. zum Tan­ze

Auszug aus dem Brief
Aus­zug aus dem Brief

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hol­te wie — na — — Du weißt schon.

Daher also die Amts­mie­ne, die Kor­rekt­heit Rühr­mich­nicht­an [sic]: Es war auch ein guter Schuß Diplo­ma­tie dabei. Na, und das alles zu den Schwie­rig­kei­ten, die mir die­se Amt brach­te. Es erfor­dert — in den Abend­stun­den — ein ganz enor­mes Maß von Auf­merk­sam­keit und Kon­zen­tra­ti­on und Wil­lens­an­span­nung!

Ich emp­fand viel inne­re Freu­de und Befrie­di­gung dar­in, wie man sie nach jeder Leis­tung emp­fin­det. Mit die­ser Freu­de kehr­te ich heim. Und wenn ich dann von der Anspan­nung zurück­fiel in die Müdig­keit — dann sehn­te ich mich ja manch­mal so sehr, die Befrie­di­gung und Freu­de zu tei­len und mich anzu­leh­nen an ein lie­bes Men­schen­kind. Ach Du! Sel­ten und ganz leis ließ ich die­se Sehn­sucht, mein Leid, mein Wesen ein­mal durch­bli­cken und auf­blit­zen in der Sing­stun­de — — Dir ist es nicht ver­bor­gen geblie­ben! Du! Gelieb­te! Du hast mich erlöst, Herz­liebs­tes! Erlöst von mei­nem Leid! Ich bin nicht mehr allein! Du! Ich kann jetzt heim­keh­ren, Du! Heim zu Dir, Gelieb­te! Aus der Öffent­lich­keit in tiefs­te, trau­tes­te Zwei­sam­keit. Du, mein hol­des Weib stehst an ihrer Schwel­le mit offe­nen Armen. Gelieb­te! Wie gern ich kom­me. Du! Hast es mal geseh[’]n in Bar­kels­by, wie schnell auch? Gelieb­te!! Liebs­te, Hol­de! In tiefs­ter Zwei­sam­keit!! Du! Du drei­zehn­te Tür, Du! Sie ist uns nun nicht mehr ver­schlos­sen und ver­wehrt! Herz­lie­bes!!! Der Raum höchs­ter, irdi­scher Selig­keit — Du ver­wahrst ihn treu — und — der Hubo hat das Schlüss­lein dazu!!! Liebs­te! Immer deut­li­cher wird es mir, daß die­se Stun­de letz­ter Trau­te, wenn sie ganz kost­bar sein soll, Aus­druck innigs­ter Ver­schmel­zung und hei­ßen Ver­lan­gens aus inni­ger Lie­be sein muß.

Nach alle­dem ver­ste­he ich so gut, daß Du noch jetzt gern zur Sing­stun­de gehst.

[Kat­rin Lan­ge nach Gebrü­der Grimm, Der Frie­der und das Kater­lies­chen, You­tube-Kanal von elas­te­rock, 24.04.2012, 12.2015.]

Herz­lie­bes! Was hast denn da Unbe­dach­tes gemacht, der Mutsch erzählt, was ich bezahlt habe! Das hät­test Du nicht tun sol­len, Kather­lies­chen! Kennst doch uns[e]re Schwei­ge­tak­tik vom neu­en Hut her, mit der man den Eltern unnüt­ze Auf­re­gung erspart. Tat­säch­lich ist es doch so: Mutsch hat recht — und wir haben recht. Mutsch hat recht: Sie spart und nimmt es zu[sa]mmen und sucht zu erüb­ri­gen, und scheut sel­ber kei­ne Mühe — und wir, geben beden­ken­los aus. Und wir, b[e]z[iehungs]w[eise]. Hubo, haben recht: Rech­nen wir gar nicht? Geben wir immer beden­ken­los aus? Nein. Wie denn, wenn ich rauch­te und trän­ke? Wie denn, wenn Du hät­test im Hotel woh­nen müs­sen?

Auszug aus dem Brief, Sternchen für Fußnote
Aus­zug aus dem Brief, Stern­chen für Fuß­no­te

Du kennst mich in die­sem Punk­te: Eine Gefäl­lig­keit und ein Esmög­lich­ma­chen [sic] kann man [^]nicht hoch genug ver­an­schla­gen. Du weißt, daß wir nicht nur [e]inmal davon spra­chen, was wir zah­len wol­len. Du weißt auch, daß ich mehr zah­len woll­te und auf Dei­ne Vor­stel­lun­gen hin mein Ange­bot ernied­rig­te — die­ses Ange­bot haben wir nicht klein­lich errech­net, son­dern halb gefühls­mä­ßig abge­wo­gen — und das ist mei­ner Mei­nung nach rich­tig in sol­chem Fal­le. Beden­ke doch, was die­se Gefäl­lig­keit für uns bedeu­te­te — alles hing dar­an! x Ich bin kein Ver­schwen­der, bin auch kein Geiz­hals. Glaubst nicht, daß ich für mich die Kos­ten Dei­nes Besu­ches ein­mal über­schla­gen und bei mir eine run­de Sum­me be-

Auszug aus dem Brief, Fußnote
Aus­zug aus dem Brief, Fuß­no­te

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xMutsch kann das gar nicht ermes­sen.

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wil­ligt habe? Ja, Du! Dein Hubo rech­net auch, wenn er es auch nicht erwähnt. Und inner­halb die­ser run­den Sum­me bewe­ge ich mich dann [^]frei. Gewiß, groß­zü­gig ist das. Aber die­ser Groß­zü­gig­keit ist erspart und ver­dient!, — und sag, Liebs­te Du!, war sie denn ver­schwen­det? Wo sie doch unse­rem Wie­der­se­hen und uns[e]rer Lie­be galt? Nein, nein, Du! Sie war recht ange­legt! Im Spa­ren und Ver­schwen­den, im Aus­ge­ben und Rech­nen und Anle­gen des Gel­des unter­schei­den sich die Men­schen ganz gewiß ihrem Cha­rak­ter gemäß und bezeich­nend. Und Du wirst mich auch dar­an dar­in ver­ste­hen, das weiß ich. Jetzt bist nun erschro­cken un[d] zag­haft gewor­den bei den Vor­hal­tun­gen der lie­ben Mutsch. Sie kann uns nicht ganz ver­ste­hen. Aber mei­ne Par­tei mußt ergrei­fen, Du! ich laß Dir Bedenk­zeit. Und das nächs­te Mal erzählst das nicht wie­der, dann sparst Dir allen Ärger! Nicht ärgern und betrü­ben las­sen des­we­gen, Liebs­te! Mußt Dich flei­ßig üben, Gelieb­te!, allen klei­nen Ärger an Dir ablau­fen zu las­sen. Weißt, Herz­al­ler­liebs­te?!! Uns zwei kann nie­mand ärgern, nie­mand wirk­lich betrü­ben un[d] ver­grä­men. Du!

Nein, nein! Und jetzt habe, habe (siehst, ich stot­te­re gleich vor Freu­de) ich Dei­nen lie­ben Mon­tags­bo­ten in Hän­den! Gelieb­te! Die Bil­der! Und Dei­nen lie­ben, lie­ben Brief! Du!! Wie ich mich freue!! Tau­send Dank und einen lie­ben, lan­gen Kuß, Du!! Gelieb­te!!!

Nun hast mich ganz aus dem Kon­zept gebracht.

Herz­al­ler­liebs­te! Ich ach­te genau auf jeden Punkt und jedes Aus­ru­fe­zei­chen, wenn Du von Dei­ner Gesund­heit schreibst. Du hast mich auch dar­in ganz ver­stan­den: „Sagen willst Du mir alles — Herz­lie­bes — und sagen sollst Du mir alles, bit­te, bit­te! Bes­ser und genau­er als dem bösen Onkel Dok­tor, ja, Du??!! Du weißt, ich neh­me alles ver­nünf­tig auf und mache mir weni­ger Sor­gen und Gedan­ken, wenn Du mir alles schreibst, als wenn ich spü­re, daß Du mir etwas ver­schweigst. Liebs­te, was möch­test Du mir wohl ver­schwei­gen? Ich weiß nichts — als eine lie­be Über­ra­schung. Du! Es wird uns Gewiß­heit wer­den! Bis dahin nicht ora­keln und Gespens­ter sehen!

Herz­lie­bes, daß Du wie­der ganz froh bist, sagt mir Dein lie­ber Sonn­tags­bo­te. Und nun bin ich[’]s mit Dir.

Auszug aus dem Brief, Fehlschreiben
Aus­zug aus dem Brief, Fehl­schrei­ben

Du! Ges­tern Nach­mit­tag war ich bei Frau P., mei­ne Sachen zu holen — ich hat­te nichts mehr auf [d]en Leib zu zie­hen. Du! Als ich so dahin­ging, da begann es wie­der zu klop­fen mein Herz wie ehe­dem. Wie leicht, zu den­ken, daß Du wie sonst auf der Schwel­le stün­dest — und als mir nun trü­be wer­den woll­te — ich klink­te, zuge­schlos­sen — schau­te durch das Fens­ter — da saß der Bub, der lie­be, am Ofen, und nahm eine Zei­tung aus­ein­an­der — Blatt um Blatt — und dann schaut er auf und sah mich — und da ging ein Leuch­ten, ein Lachen war es nicht, aus sei­nem Her­zen über sein Gesicht, ein Leuch­ten, Du! — und [i]ch weiß, es glänz­te dar­in die Erin­ne­rung zumeist an die lie­be Tan­te, ich weiß es ganz gewiß — Du! Wie es mich getrof­fen hat — als käme es von Dir — und all mei­ne Betrüb­nis war ver­flo­gen. Nie­mand war zu Hau­se. Und nun muß­te ich mich mit dem Klei­nen durch die Schei­ben ver­stän­di­gen. Er kam nun an sei­nen Fens­ter­platz gekrab­belt. Am ande­ren saß klein und hief­rig das Schwes­ter­chen. „Wo es Omi?”. Kannst nicht de Dör ops­lo­ten [sic]?“ Ich hat­te es hoch­deutsch ver­sucht. Da sperr­te er nur sein Münd­chen auf. Beim Platt­deutsch wur­de es dann auch beredt. Oma sei in der Küche, es kön­ne nicht auf­schlie­ßen[.]

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Trotz vie­ler Wor­te ver­lief uns[e]re Ver­hand­lung ergeb­nis­los. Und end­lich kamen sie: Mut­ti und Omi erschie­nen mit dem Brüh­trog — sie woll­ten ja dat Swin [sic] tot­schla­gen. Na — und nun kam ich an mei­ne Sachen. Grü­ße von Dir habe ich bestellt — und Grü­ße soll ich bestel­len. Schreibst mal einen kur­zen Gruß und läßt die Bil­der nach­ar­bei­ten (die sie inter­es­sie­ren und das Häus­chen, also 3 im gan­zen) und legst sie bei.

Herz­lie­bes! Von Mit­tag an sit­ze ich über dem Brief. Es ist so vie­les um mich her, das mich stört — ich bin nicht recht zufrie­den mit mei­nem Brief — Dei­ner, Du! ist viel, viel schö­ner, Liebs­te! — und schö­ner geschrie­ben. — und nun ist es Abend — aber Du! Er soll­te ganz sc[hö]n und lieb wer­den — und Du wirst das Wol­len für das Voll­brin­gen neh­men — und ich habe den gan­zen Sonn­tag Dei­ner gedacht. Und nun fällt es mir rich­tig schwer, daß ich die Feder jetzt hin­le­gen soll und den Faden abrei­ßen. Aber viel Ver­nünf­ti­ges weiß ich nicht mehr. Ach Gelieb­te, Du!! Wenn Du bei mir sein könn­test! Ich bin nicht trau­rig. Es ist nur die Sehn­sucht, die auf­ste­hen will, es ist das Gefühl, als wenn ich jetzt Dei­ne lie­be Hand frei­ge­ben müß­te. Nur bis mor­gen, Gelieb­te! Behü­te Dich Gott! Er erhal­te Dich froh und gesund!

Du, ich dan­ke Dir noch so sehr für Dei­nen lie­ben Boten. Zu den Bil­dern will ich mor­gen schrei­ben.

Liebs­te! Gelieb­te! Ich drü­cke Dei­ne lie­be Hand ganz fest. In mei­nem Ohr liegt mir unser Abschieds­gruß: „Auf Wie­der­se­hen!“ Liebs­te, ich sage ihn mit aller Zärt­lich­keit, mit aller Sehn­sucht nach Dir! Zu Dir, zu Dir!! Gelieb­te, drängt alles! Ich lie­be Dich!! Ich lie­be Dich!!! Ich lie­be Dich allein!!! Für alle Zeit, Gelieb­te!!! Mei­ne [Hil­de]! Mein Weib! Mein Reich­tum! Mein Glück! Mein Leben!!! Ich bin Dein [Roland]!! Gelieb­te, HT&Savatarsmolde mein!!!!

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