19. Oktober 1940

Frottee-Handtuch.jpg
Frot­tee-Hand­tuch, Foto: Anna reg. Lizen­ziert unter CC BY-SA 3.0 über Wiki­me­dia Com­mons, 10.2015.

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Sonn­abend den 19. Okto­ber 1940

Herz­al­ler­liebs­te, mei­ne lie­be [Hil­de] Du! Hol­de mein!

Nun muß ich mich wie­der Dei­nen haus­frau­li­chen Küns­ten anver­trau­en. Das Waschen hier wür­de mir [sic] viel Zeit und Umstän­de kos­ten, so gut bräch­te ich es doch nicht, das Was­ser hier ist nicht gut, kannst es an mei­nem Frot­téhand­tuch rie­chen, und es gibt kei­ne Tro­cken­mög­lich­keit. Die­se Sen­dung ist vor­aus­sicht­lich die letz­te von unse­rem jet­zi­gen Stand­ort aus. Dies­mal kann ich der Sen­dung auch etwas bei­le­gen für Euch alle. Sieh nur rich­tig hin, es steckt etwas im Hemd­lein, etwas Süßes, aber Dein Hubo ist es nicht. Nun sei recht bedankt für Dei­nen Lie­bes­dienst.

Es küßt Dich her­zin­nig; es grüßt Dich viel­tau­send­mal,

es liebt Dich ohn’ Ende in Treue immer­das [sic]

T&SavatarsmDein [Roland].

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