01. Juli 1940

Bundesarchiv Bild 102-15234, Berlin, Luthertag
“Die gro­ße Fei­er des Luther­ta­ges im Lust­gar­ten in Ber­lin! Bischof Hos­sen­fel­der hält die Anspra­che auf der Ram­pe des Ber­li­ner Schlos­ses im Lust­gar­ten,” inkl. Fah­nen­ban­ner mit “Deut­sche Chris­ten” und Haken­kreuz an den Fens­tern, 19.11.1933. Aktu­el­le-Bil­der-Cen­tra­le, Georg Pahl, DBa, Bild 102–15234 / CC-BY-SA, über Wiki­me­dia Com­mons, 04.2014.
[400701–2-1]

O., am 30. Juni 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Roland], Du!

Es ist abends um sie­ben. Ich bin nun fer­tig mit mei­ner Arbeit, die ich mir für heu­te vor­ge­nom­men hat­te; mor­gen muß ich mir erst Tüll kau­fen, dann kann ich das Pol­ter­abend­kleid voll­ends zu Ende arbei­ten. Nun will ich noch ein wenig Sonn­tag fei­ern. Wie kann ich das bes­ser und lie­ber tun, als daß mei­ne Gedan­ken zu Dir gehen?

[Es] war ein schwü­ler Tag heu­te, schon früh — nach­mit­tags groll­te immer der Don­ner ein wenig. Einen Son­nen­re­gen gab es auch. Heu­te war Dank­got­tes­dienst ange­setzt in der Kir­che. Wir san­gen: “Stimmt an den Preis­ge­sang”. Herr G. ver­voll­stän­dig­te unsern Tenor. Um ½ 9 ver­sam­mel­ten wir uns im Pfarr­haus zu einer Pro­be. Ich war­te­te so unge­dul­dig auf den Post­bo­ten — er kam nicht. Ich muß­te gehen, konn­te nicht län­ger war­ten, der Dienst rief. Es hat mir heu­te so gut gefal­len im Got­tes­haus, und ich wünsch­te, [Du] hät­test dabei sein kön­nen. Von der opfer­be­rei­ten Lie­be zu unse­ren Nächs­ten, von der Dank­bar­keit und Demut gegen Gott sprach der Pfar­rer. Sei­ne Pre­digt stand unter dem Gleich­nis: ‚die zehn Aus­sät­zi­gen’, von denen nur einer zurück­fand zu Jesu, ihm zu dan­ken. Er schil­der­te das im Ver­hält­nis zu so vie­len Men­schen, die, wenn eine gro­ße Freu­de, ein gro­ßes Glück ihnen wider­fährt, den Geber ver­ges­sen und den Dank ver­ges­sen. Er ver­gaß auch nicht her­vor­zu­he­ben, daß unser Füh­rer nach dem gro­ßen Sieg in Frank­reich von Dank­bar­keit und Demut gegen Gott sprach.

Ich glau­be, daß in die­ser Hin­sicht vie­le unter uns aufs neue in Ver­trau­en und Dank­bar­keit die Her­zen ihm zuwen­den. Und ich muß dabei eben wie­der an die Art der Ver­kün­dung die­ses gro­ßen Sie­ges, wie sie der Rund­funk uns hören ließ, den­ken. Der ers­te Dank, in Form eines Lie­des, galt Gott. Und es berührt uns doch dabei ganz eigen­ar­tig — etwas Gewal­ti­ges, Gro­ßes im Innern.

Ein deut­scher Christ ist unser Pfar­rer. Manch­mal spürt man etwas Frem­des, uns wenig Zusa­gen­des in sei­ner Art, Got­tes Wort zu ver­kün­den, aber heu­te war ich ganz bei sei­nen Aus­füh­run­gen, ich fand nichts Befrem­de­nes. Ich bin zuver­sicht­lich im Hin­blick auf unse­re Zukunft, um Kir­che und Glau­ben — Bar­ba­ren sind es nicht.

Aber es ist mög­lich, daß ich das Neue was da kom­men will, noch gar­nicht ermes­sen kann, in sei­ner Trag­wei­te und in sei­ner gan­zen Aus­wir­kung für uns. Du sollst nicht mei­nen, daß ich per­sön­lich ein­ge­nom­men bin — ich gehe nicht um des Men­schen wil­len zur Kir­che, Got­tes Wort zu hören, son­dern um des Wor­tes selbst wil­len, das ich höre.

Dei­ne Wor­te über mei­nen Dienst, den ich als Ehren­dienst ver­rich­te, haben mich trau­rig gemacht. Ich war froh, daß ich Dei­nen Brief nicht vor dem Kirch­gang las, ich hät­te nicht so froh und dank­bar zuhö­ren kön­nen.

Ich bin Dei­ne Braut, Du hast Dein Recht an mir, ich weiß es. Sag, ver­straust [sic: ver­traust] Du denn Dei­ner [Hil­de] nicht ganz?

Glaubst Du, daß ich etwas unter­neh­me, das ich nicht ver­ant­wor­ten kann, ohne Dich ins Ver­trau­en zu zie­hen?

Ich bin mir bewußt, daß ich alles Tun vor Dir und vor mei­nen Eltern ver­ant­wor­ten muß. Wenn ich eine Sache ange­fan­gen habe, füh­re ich sie durch, auf mei­ne Ver­ant­wor­tung.

Was ich dach­te bei die­sem Ange­bot? Der Pfar­rer muß wis­sen, ob er mich für die­se Sache brau­chen kann — 3 Stun­den sind znicht viel Zeit an einem gan­zen Tage. Es wer­den über­all Arbeits­kräf­te gebraucht, das sehe ich; ob im Lager, im Laza­rett, ganz gleich. Nütz­lich machen kann man sich an jedem Plat­ze, wo es fehlt. Was and[e]re tun, kannst du auch, du bist jung und die Zeit kannst du durch dop­pel­te Leis­tung daheim auf­ho­len. Was nützt es, wenn ich ohne Mühe opfe­re?, wenig. Das ist nicht der Zweck des Ein­sat­zes an irgend einem Platz im Volk. Es wür­de mir dann nicht so viel Freu­de machen.

Mutsch hat dar­un­ter nicht zu lei­den. Sie kommt nach wie vor um 1[…] heim, das Essen mit zu über­wa­chen. Ich ste­he wie ich es immer gewohnt bin, auf. Das Mit­tag­brot ver­sor­ge ich von Grund auf, Mutsch braucht nur letz­te Hand anzu­le­gen und den Tisch zu decken. Alle Haus­ar­beit ver­rich­te ich in der Zeit, die vor und nach mei­nem Dienst liegt. Wenn die Schnei­de­rei auf den Rand gebracht ist, kommt das Rein­ma­chen an die Rei­he, ich wer­de mir schon mei­ne Zeit mit­tei­len, daß ich mich nicht über­neh­me und außer­dem bin ich ja nicht aus Por­zel­lan. Mit dem Arbeits­amt hat das nichts zu tun. Ich ver­rich­te in mei­ner [Fre]izeit die Ehren­amt, wo ich nicht Lohn bezie­he. Das kann der Pfar­rer jeder­zeit bezeu­gen, daß ich die­se Bedin­gung stell­te. Mein Arbeits­buch ist gelöscht wor­den am 25. 6. 40. Ich habe kei­ne Angst vor Unan­nehm­lich­kei­ten.

Ich sehe ein, daß Du es gut mei­nen willst mit mir; aber daß ich Dir dafür zu gut bin, kann ich nicht ver­ste­hen. Ich und auch Du wer­den dabei doch nicht gede­mü­tigt. Und wenn ich das emp­fin­den könn­te, wür­de ich natür­lich dem­entspre­chend mei­ne Kon­se­quen­zen zie­hen, das darf ich ja jeder­zeit.

Habe doch kei­ne Sor­ge, daß Herr Pfar­rer im Dienst sich mit mir über uns[e]re Glau­bens­auf­fas­sun­gen aus­spre­chen wür­de, dazu wäre er nicht unge­stört genug. Und außer­dienst­lich, so wie am Johan­nis­fest, kom­me ich ganz gewiß nicht wie­der mit ihm zusam­men. Wenn es der Zufall doch woll­te, ver­traue ich schon mei­ner Geis­tes­ge­gen­wart, mich sofort in die erfor­der­li­che Stel­lung zu bege­ben.

Ich mer­ke, Du bist etwas ver­stimmt, weil ich das alles so auf eige­ne Faust unter­nahm. Ich kann Dir das nach­füh­len.

Hör zu: Am Diens­tag­abend kam ein Brief vom Pfar­rer, durch Herrn M. Ich möch­te mich doch bit­te am Mitt­woch früh zwi­schen ½ 10 + ½ 11 im Pfarr­amt ein­fin­den zwecks uns[e]rer Unter­re­dung vom Mon­tag im Pfarr­gar­ten. Ich ging hin, die Eltern waren nicht dage­gen. Er erklär­te mir alles, ich glaub­te mich die­ser Auf­ga­be gewach­sen, er sag­te auch die Zeit, für die mein lie­bens­wür­di­ges Ein­sprin­gen in Fra­ge käme. Ich über­leg­te nicht lan­ge, ich war bei dem Gedan­ken an Dich völ­lig ohne Arg, und ich glaub­te Dich damit freu­dig, wenigs­tens über­ra­schen zu kön­nen. Das es so kam, hät­te ich nicht erwar­tet. Aber das soll mir trotz allem die Freu­de an mei­ner neu­en Pflicht, die ich ger­ne, und mit dem fro­hen Bewußt­sein auf mich nahm, mich nü[tzli]ch zu machen im klei­nen an der inne­ren Front, nicht ver­lei­den. Wenn Du glaubst, die For­mel, mit der ich Dir die­se Neu­ig­keit über­brach­te, lie­ße schlech­tes Gewis­sen und Reue spü­ren, so muß ich Dir sagen, daß man eben im Brie­fe oft nicht das dem Leser klar­ma­chen kann, was der Schrei­ber will. Wenn Du hät­test mei­ne Mie­ne sehen kön­nen, die ich dabei hat­te, so wür­dest Du nicht so schrei­ben kön­nen.

Das Gan­ze an der Sache war, ich muß­te mich ent­schei­den, ja oder nein und zwar gleich; denn ich wur­de sofort gebraucht. Somit konn­te ich Dich nicht in Kennt­nis set­zen davon; weil ich aber mein Han­deln nicht als unver­ant­wort­lich betrach­ten konn­te, so pack­te ich eben frisch an.

Ob Du mir das nun übel nimmst oder nicht, ich muß­te das alles schrei­ben, wir Frau­en haben halt auch uns[e]re Grund­sät­ze und jetzt ist mir leich­ter gewor­den.

Der letz­te [Laube]sche Sei­ten­sprung? Ja. Mein Wort! Aber — der [Nordhoff]sche? Du bist dann mein Beschüt­zer alle Tage, Du!

Ich ver­ste­he Dich, Du! Ich weiß, daß Du, weil Du mich lieb hast, mir das alles schreibst.

Aber Du mußt mich auch ver­ste­hen, Liebs­ter!

Noch eine Woche gehe ich in’s Pfarr­haus, dann gehö­re ich nur noch Dir. Daß ich mit Dir in guter Kame­rad­schaft, im höchs­ten Ver­trau­en und im bes­ten Ver­ste­hen alles, was das Leben mit sich bringt aus­ma­chen kann, das is doch das Schö­ne und Beglü­cken­de unse­rer Lie­be, und das gibt ihr den höchs­ten Wert.

Du! Mein lie­ber, lie­ber Gro­ßer! Könn­te ich Dir jetzt in Dei­ne lie­ben Augen sehen und Dir lei­se über’s Haar strei­cheln, damit Du füh­len könn­test, wie so lieb Dich Dei­ne [Hil­de] hat, Du!

Gut Nacht! Liebs­ter!

Mon­tag­früh.

Herz­al­ler­liebs­ter! Einen guten Mor­gen wünsch’ ich Dir! Will gleich jetzt mei­nen Brief an Dich noch fer­tig schrei­ben. Viel­leicht, daß Du war­test am Diens­tag?

Unse­re Trau­zeit will ich nun anmel­den auf dem Stan­des­amt und in der Kir­che. Herr H. und die Kan­to­rei frag­ten mich vori­gen Don­ners­tag, als ich zum letz­ten Male sin­gen war, dar­nach [sic]. Es paß­te den meis­ten nicht gut, als ich sag­te um 12 Uhr soll die kirch­li­che Trau­ung sein, weil so vie­le beruf­lich ange­hängt sind. Sie baten mich nun, daß wir [es] doch auf 1 Uhr ver­le­gen möch­ten, sie wol­len doch alle mit dabei sein.

Ich zeig­te mich geneigt dazu; denn es kommt ja wahr­lich nicht auf eine Stun­de an, nicht wahr? Weiß nur nicht, ob Du und die Gäs­te damit ein­ver­stan­den sind, wir fah­ren ja mit der Kut­sche; aber der 1 Uhr Bus für die Gäs­te wäre dann weg. Äuße­re Dich doch mal dazu. Ich glau­be, ¼ 3 fährt der nächs­te. Onkel F., der den Miet­wa­gen fährt, muß heu­te früh 10 Uhr in Chem­nitz ein­tref­fen, nun krie­gen es die bei­den Frau­en mit der Angst, wie es ohne ihm wei­ter­ge­hen soll. Der Pfar­rer B. muß auch fort, aber Datum noch unge­wiß. Denk nur! Nun wol­len 3 Orga­nis­ten zu uns[e]rer Hoch­zeit spie­len: Herr H., der zwar Feri­en hat, aber unbe­dingt kom­men will am 13., und Herr G., sein Ver­tre­ter, der sich bei mir auf dem Pfarr­amt schon freu­te, daß er [Nordhoff]s spie­len kann, und zuletzt Herr G., der in F. ist und wenn es mög­lich zu machen ist, um uns[e]re Trau­zeit nach O. kommt. Letz­te­rer wäre mir der Liebs­te. Ich denk nur, wenn Herr H. die Chö­re diri­giert will er auch spie­len, wäre mir nur zu ver­ständ­lich. Na, mir ist einer so recht, wie der and[e]re, wenn sie ordent­lich spie­len. Ges­tern sprach ich nach der Kir­che noch eine Wei­le mit Herrn G., auch davon, ob wohl uns[e]re Sol­da­ten kom­men und ich sag­te ihm, daß das mein größ­te Wunsch sei. Ob er mich denn gar­nicht berich­ten kön­ne dar­über, wie er als Haupt­mann ein­ge­stellt wäre, frag­te ich.

Und weißt Du, was er sag­te? „Na, ich will mich mal ins Zeug legen für die bei­den, ich habe auf die Art mei­nen eige­nen Bru­der frei bekom­men und das woll­te erst nicht klap­pen!‟

Er frag­te mich nach ihren Anschrif­ten, er schreibt an die bei­den Kom­pa­nie­chefs der betref­fen­den Feld­post­num­mern. Glaubst Du, daß ich ihm vor Freu­de am liebs­ten sonst was getan hät­te?

Wie hat sich G. geän­dert! T. ging gleich mit zu mir, die Anschrif­ten zu holen, ihr Vater woll­te das gleich noch machen. 1. ist kein Tag mehr zu ver­lie­ren, 2. muß­te er wie­der zurück nach F.. Wie er das Schrei­ben ver­faßt? Da ver­traue ich ihm ganz und der dar­un­ter­ge­setz­te ‚Haupt­mann‛ Du! Der macht was von sich.

Wenn es nun nicht wird?! Er rech­net auf ihren Urlaub, wenn sie nicht unter­des­sen (nicht) gegen Eng­land ein­ge­setzt wür­den, und wenn alle Bahn­li­ni­en von ihrem jet­zi­gen Ort aus auf­recht erhal­ten sind. [Va]ter kam vom Sam­meln heim und erzähl­te, daß eben jetzt vor 12 Uhr Fr[äu]l[ein]. G. mit dem Rade um die Ecke kurv­te, nach der Post; sie hät­te ihn gar­nicht gese­hen. Wir erzähl­ten ihm dar­auf die Geschich­te und dann haben wir alle so sehr gelacht, dann kön­ne er’s ver­ste­hen, mein­te Vater. Ich möch­te nur die Mie­ne uns[e]rer Sol­da­ten sehen, wenn es abends bei der Dienst­aus­ga­be heißt: [Nord­hoff]! Rrraus­tre­ten! Bekommt ab 10. Juli — 15. Juli Hei­mat­ur­laub! — Ich glau­be, ihnen bleibt da der Schna­bel offen ste­hen! Halt nur auch Du wei­ter den Dau­men.

Die­se Woche will Tru­di mit mir zum Gärt­ner gehen wegen mei­nem Myr­ten- und Rosen­kranz, hast Du schon geschrie­ben an B., soll ich etwas sagen? Wie­viel soll­te mein Bou­quett Rosen haben, 13 oder sovie­le, wie alt ich bin? Ich weiß nicht mehr, wie wir es in K. mit Mut­ter aus­mach­ten. Schrei­be nur, wie Du denkst, ich wer­de B. auf Dei­ne Bestel­lung auf­merk­sam machen, damit sie wis­sen für wen es ist. Sie ken­nen mich und ich hof­fe, daß sie es solch alter Kund­schaft dop­pelt schön anfer­tigt. Dein Sträuß­chen muß T. mit ver­sor­gen. Aber wie wird es nun mit ihrem Bou­quett?

S. kommt ja unge­wiß hier an. Soll ich Dei­nem Vater noch­mal schrei­ben, daß er [es] ver­sorgt? Und wenn S. nicht kom­men soll­te, muß T. sowie­so von Vater [Nord­hoff] abge­holt wer­den, 1. eig­net sich Vater am bes­ten dazu, der Bräu­ti­gam kann sie nicht holen und allein kön­nen wir sie auf kei­nen Fall kom­men las­sen!

Ich habe Sonn­abend einen lan­gen Brief nach K. geschrie­ben u[nd] eine Abschrift von einer Fest­zei­tung dazu­ge­schickt! Mut­ter muß dich­ten, ob sie will oder nicht!

Etli­che Schlech­tig­kei­ten habe ich geg ange­führt!

An E. schrieb ich einen lie­ben Brief, mit Dei­ner Ver­bin­dung nach hier. Und Mut­ter habe ich einen Ein­la­dungs­brief aufges[etzt] für Onkel E. u[nd] Frau, es gehört sich, daß wir den Pfar­rer ein­la­den. Nun denk ich, daß alle Bescheid wis­sen.

Ges­tern kann schon ein lie­ber Brief aus B. an, auf Dei­ne Ein­la­dung hin, wir freu­ten uns.

Für heu­te wäre es das Neu­es­te. Mal sehen, was mir noch ein­fällt. Feri­en­pla­ne [sic] bespre­chen wir zusam­men.

Eben schrei­ben Onkel K. u[nd] Tan­te M. aus K.. Sie kom­men am 13. um 1200 hier an, also bleibt es wohl bei [der] kirch­li­chen Fei­er um 100? Aber wir sind dann bei Ihrer Ankunft schon fort zum Stan­des­amt, was meinst Du? Mut­ter u[nd] Vater [Nord­hoff] schrei­ben auch und beschwe­ren sich, ob man sie ver­ges­sen hat ein­zu­la­den? Also haben sie unse­ren lan­gen Brief noch nicht.

Nun Herz­al­ler­liebs­ter! Leb wohl für heu­te!

Behüt Dich Gott! Blei­be froh und gesund!

Ich war­te auf Dich, wie nur eine glück­li­che Braut war­ten kann — voll Sehn­sucht, voll Lie­be, auf ihren Liebs­ter!

Ich lie­be Dich von gan­zem Her­zen, mein [Roland]!

Ich bin und blei­be immerT&Savatarsm

Dei­ne [Hil­de].

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