15. Oktober 1939

Bundesarchiv Bild 183-2008-0415-508, Warschau, Luftaufnahme, Zerstörungen.jpg
War­schau, Luft­auf­nah­me, Zer­stö­run­gen, Bild: Arthur Grimm, 1. Sep­tem­ber 1939, DBa Bild 183‑2008-0415–508, Lizen­ziert unter CC-BY-SA‑3.0‑de über Wiki­me­dia Com­mons, 09.2014.

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O., am 15. Okto­ber 1939.

Herz­al­ler­liebs­ter, mein lie­ber, lie­ber [Roland]!

Abend ist es, da ich hier sit­ze und schrei­be. Warm ist es im Zim­mer und die Lam­pe spen­det ihr mil­des, tröst­li­ches Licht. Es ist gut und schön — und ich emp­fin­de dank­bar, daß ich jetzt gebor­gen im Eltern­hau­se sein kann, wäh­rend drau­ßen Sturm und Regen der Natur die letz­te Schön­heit voll­ends rau­ben. Heu­te Vor­mit­tag bin ich ein Stück gegan­gen und ich sah, wie drau­ßen das Ster­ben mit Rie­sen­schrit­ten vor­an­geht. Ich habe den Herbst gern, er ist eine erns­te Jah­res­zeit — in mei­nen Gedan­ken sehe ich den Herbst oft als ein Gleich­nis für die Menschen.

Alles, was drau­ßen in der Natur steht und blüht, wor­an sich unser Auge erfreut und das unser Herz froh macht, das muß doch einer guten Saat, einem guten Kern ent­spros­sen sein, sonst hät­te es sich ja nicht bis in die höchs­te Jah­res­zeit hin­ein erhal­ten und zu sei­ner volls­ten Pracht und Schön­heit ent­fal­ten. Sieh, an die­ser gan­zen Herr­lich­keit die sich uns jetzt noch ein­mal offen­bart, dür­fen sich nun alle Men­schen erfreu­en, deren Herz und Sinn der Natur erschlos­sen sind.

Und selt­sam, wenn sich nun die­se letz­te Pracht beu­gen muß vor dem ewi­gen Gesetz des Ver­ge­hens, so sind wir nicht tod­trau­rig dar­über, nein — ein tie­ferns­tes Gefühl bemäch­tigt sich unser, daß uns zu inne­rer Ein­kehr, zum Nach­den­ken anhält und am Ende steht die deut­li­che Erkennt­nis: Alles, was auf uns[e]rer Erde lebt, wächst und gedeiht, hat Kraft und Bestand in sei­nem Urwe­sen von unser[e]m Herr­gott geschenkt bekom­men und nun kommt es auf jedes selbst an, wie es sich bewährt, in sei­ner, ihm bemes­se­nen Zeit.

Und so wie ein Baum, oder ein Strauch sich alle­zeit müh­ten nur immer das Bes­te zu geben und uns zu erfreu­en bis zuletzt, so sol­len es auch wir Men­schen hal­ten: das was der Herr­gott Gutes in unser Herz leg­te, zur volls­ten Ent­fal­tung zu brin­gen mühen — und uns Men­schen hat er es noch erleich­tert dadurch, daß wir uns mit der See­le ver­bin­den, deren Herz­schlag im Gleich­klang mit den ande­ren steht, daß bei­de so anein­an­der­wach­sen und zuletzt eins sind.

Auszug aus dem Brief
Aus­zug aus dem Brief

Wenn sol­che Men­schen dann ihr Leben erfüllt haben, im wahrs­ten Sin­ne erfüllt haben, dann ergeht es uns in unser[e]m Emp­fin­den ähn­lich wie in der Natur drau­ßen, in uns ist kei­ne trost­lo­se Ver­zweif­lung und Hoff­nungs­lo­sig­keit, son­dern in uns wird eine erge­be­ne, demü­ti­ge Zufrie­den­heit sein, mit der wir dank­bar auf Geleis­te­tes zurück­bli­cken — und der Glau­be, daß sich alles Edle und Gute fort­pflan­zen wird in unser[e]n Kin­dern der­einst. Sieh, wenn wir’s so hal­ten, dann wer­den wir ein­mal eben­so froh und tief­be­wegt Hand in Hand vor der Ewig­keit ste­hen und kön­nen sagen: Wir haben und gemüht nur um das Bes­te, um unser[e]n Mit­men­schen Freu­de zu berei­ten, Gott zur Ehre und zum Preis.

Bundesarchiv Bild 183-E10750, Polnische Kriegsgefangene.jpg
Pol­ni­sche Kriegs­ge­fan­ge­ne, 1. Sep­tem­ber 1939, Bild: Hoff­mann. DBa Bild 183-E10750, Lizen­ziert unter CC-BY-SA‑3.0‑de über Wiki­me­dia Com­mons, 09.2014.

Und im fes­ten Glau­ben an ihn und sei­ne Güte und Kraft wol­len wir uns mühen ein Leben zu füh­ren, das uns am Ende nicht leer und wert­los dünkt; son­dern ein Leben auf das wir froh und dank­bar zurück­bli­cken kön­nen, auf das wir stolz sein dür­fen und von dem wir über­zeugt sein kön­nen, daß es zu Got­tes Wohl­ge­fal­len geschah.

So nach­denk­lich stimmt mich der Tag heu­te. Was gäbe ich dar­um, könn­te ich jetzt Dei­ne lie­be Hand in der mei­nen spü­ren, könn­te ich mit Dir durch den Sturm gehen — oder im trau­li­chen Zim­mer sit­zen, mei­nen Kopf an Dei­ne Schul­ter gelehnt, lau­schen ohne Ende, was Du mir zu erzäh­len weißt. Es kann nicht sein.

Und wenn mich auch Weh­mut über­man­nen will, weil Du mir so fern bist, Liebs­ter und mir alle Stun­den leer schei­nen ohne Dich, so habe ich doch erkannt, nun da der Tag zu Ende geht, daß er sel­ten, ja reich war für mich.

Ich war ges­tern, am Sonn­tag zum Kaf­fee ein­ge­la­den bei mei­ner Freun­din Lui­se. Wir beschäf­tig­ten uns mit Hand­ar­bei­ten für das Weih­nachts­fest und es gab sich, daß wir um die Däm­mer­stun­de allein mit­ein­an­der waren. Aus der Küche her­über klan­gen die Melo­dien des Wunsch­kon­zer­tes, wir saßen uns gegen­über in Lui­ses Stüb­chen — schweig­sa­mer als sonst. Die Rede kam auf Dich, mei­ne Wor­te fie­len spär­lich, viel­leicht war ich über­trie­ben verschlossen.

Sie nahm plötz­lich mei­ne Hand und bat mich, sie anzu­hö­ren. Ich war selt­sam berührt von die­ser Art, die ich an ihr noch nicht ken­nen­lern­te, ich konn­te aber auch kei­nen Ein­wand brin­gen — ich muß­te still sein.

Was ich nun hör­te, mein lie­ber [Roland], das ließ mich nicht unbe­rührt, ich habe erkannt, daß ich oft hart urteil­te über sie, ich muß ihr man­ches abbitten.

Es war die Geschich­te eines jun­gen Men­schen­kin­des, das im Über­schwang sei­ner Gefüh­le — der Fol­gen nicht ach­tend — in die Irre ging, sich ver­strick­te und an Per­so­nen geriet, die ihm zum Ver­häng­nis wer­den konnten.

Bundesarchiv Bild 101I-001-0251-34, Warschau, Juden (-) bei Aufräumungsarbeiten.jpg
Juden bei Auf­räu­mungs­ar­bei­ten, War­schau, Sept./Okt. 1939, Bild: Schul­ze, DBa Bild 101I-001‑0251-34, Lizen­ziert unter CC-BY-SA‑3.0‑de über Wiki­me­dia Com­mons, 09.2014

Daß sie sich mir nie offen anver­traut hat, begrün­det sie indem sie sich vor mir geschämt hät­te. Spä­ter hat sie sich nicht getraut mein Ver­trau­en zu suchen, weil sie mir so oft in ihrem Unver­stand mit Wor­ten sehr weh getan hat, ob mei­ner Lie­be zu Dir. — Sie wuß­te ja nicht dar­um, sonst wür­de sie sich bezähmt haben. — Ich sag­te ihr, daß ich einem ehr­lich bereu­en­den Men­schen ver­zei­he, daß er mir lie­ber ist, als ein Heuch­ler. Sie bekann­te, daß es nur durch ihre Lau­nen­haf­tig­keit zu einem Bruch ihres Ver­hält­nis­ses kam und daß er, groß­mü­tig dar­über hin­weg­se­hend immer wie­der ver­sucht hat, alles ins alte Gelei­se zu brin­gen. Es reut sie ihr Beneh­men. Was sie so wan­del­te? Es ist zwei­fel­los der Krieg, die erns­te Zeit, die über uns her­ein­brach. Ihr Freund scheint ein sehr ver­nünf­ti­ger Mensch zu sein, der mit gro­ßer Geduld die kri­ti­sche Zeit ertrug, die Lui­se mit ihrem jun­gen Leicht­sinn her­auf­be­schwor. Er wird ihr im letz­ten Brie­fe recht deut­lich in’s Gewis­sen gere­det haben. Soweit ich über­bli­cken kann, wird sei­ne Geduld nun Frucht brin­gen. Lui­se bat mich ges­tern unter Trä­nen, ihr alles was sie mir ange­tan zu ver­zei­hen, ihr wie­der Ver­trau­en zu schen­ken so wie es ganz frü­her war, ihr mei­ne Freund­schaft neu zu schen­ken. Wenn sie ein guter Mensch blei­ben wol­le, dann kön­ne sie es nur mit mei­ner Freundschaft.

Sie setzt sich mich zum Vor­bild. Das war beschä­mend für mich, ich bin doch selbst noch so unfer­tig — und ich muß­te an unser Gespräch den­ken, als Du am letz­ten Tage vor Dei­ner Abrei­se mit mir in den Abend gingst. Daß sie zu mir auf­blickt, daß wird kein Frei­brief für mich sein, um sie zu bevor­mun­den, um mich über sie zu heben. Nein — es macht mich aber glück­lich, daß ich mit mei­ner schwa­chen Kraft einem Men­schen etwas sein kann, daß mein Wesen ihm Hil­fe sein kann auf dem Wege zu einem guten, brauch­ba­ren Men­schen­kin­de. Es ist auch für mich selbst ein neu­er Ansporn, immer mehr dar­auf zu ach­ten, daß nichts Böses und Schlim­mes in mir auf­keimt. Ich reich­te ihr ger­ne und ohne Zögern die Hand, ich hät­te in die­ser Stun­de nie ver­mocht klein­lich zu han­deln und mich ihr zu versagen.

Frei­lich wer­de ich in allen Din­gen, die an mich her­an­tre­ten (wer­den) gro­ße Vor­sicht üben. Der Grund zu einer neu­en, guten Freund­schaft ist gelegt mit den bes­ten Vor­sät­zen, aber wah­res Ver­trau­en kann ich erst mit der Zeit erwer­ben. Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Welch herr­li­ches, köst­li­ches Gut das Ver­trau­en ist, wis­sen wir bei­de das nicht am aller­bes­ten? Eine Lie­be ohne Ver­trau­en kann nicht bestehen. Und ich kann mir für Lui­se nichts Bes­se­res wün­schen, daß sie zu ihrem Freun­de in Lie­be sich so wie­der­fin­det, wie wir uns fan­den: In gren­zen­lo­sem Vertrauen.

Freust Du Dich mit mir, daß sich Lui­se wie­der­ge­fun­den hat?

Herz­al­ler­liebs­ter, Du! Die größ­te, tiefs­te Freu­de aber hast Du mir berei­tet mit Dei­nem lie­ben Briefe.

Wie reich und glück­lich sind wir in uns[e]rer Lie­be, Du! O Du! Wir wol­len nicht ver­ges­sen, uns Got­tes Güte immer dank­bar zu erwei­sen. Ich kann mir gar­nicht den­ken einen Bund zu schlie­ßen ohne sei­nen Segen und ohne sei­ne Hil­fe — müß­te man sich da nicht fürch­ten vor dem Leben, hät­te man so nicht auf Sand gebaut? Du hast recht, wie auf einer Insel waren wir mit unser[e]m Glück. Mir ist so selt­sam zu Mute seit Du fort gingst, wie ein Hof­fen und War­ten ist’s in mir, daß Du wiede[r]kommen müß­test und das wird von Tag zu Tag grö­ßer und mäch­ti­ger — Du, ich kann nicht mehr sein ohne Dich!

Ich brau­che wei­ter nichts als dies: Ein Glück,

Das ich mir selbst gezim­mert Stück um Stück,

Das ich mir selbst errun­gen, selbst erstritt,

Um das ich kämpf­te und um das ich litt.

Friedrich Fischer-Friesenhausen, Nachlass, Lippische Landesbibliothek - Literaturarchiv, BA LP-6-38, 09.2014
Fried­rich Fischer-Frie­sen­hau­sen, Nach­lass, Lip­pi­sche Lan­des­bi­blio­thek
- Lite­ra­tur­ar­chiv, BA LP‑6–38, 09.2014

Ich brau­che nichts als dies: Viel Sonnenschein,

Ein stil­les Leben voll von Glücklichsein,

Nur einen Men­schen, der in Treu nicht wankt,

Der um mein Haupt viel rote Rosen rankt.

Der mei­ne Hän­de zärt­lich nimmt und spricht:

Ich fas­se uns­rer Lie­be Wun­der nicht,

Wie ist’s um uns­re Her­zen wohlbestellt,

Jetzt sind nur du und ich noch auf der Welt! [Fried­rich Fischer-Frie­dens­hau­sen]

Das waren die Wor­te, die am Frei­tag dem 13. auf mei­nem Kalen­der stan­den. Du sag­test mir, daß Du am 13. an mich schrei­ben wirst. Mei­ne Sehn­sucht nach Dir und nach einem lie­ben Wort aus Dei­nem Mun­de waren [sic] so groß, und die­se Zei­len erschie­nen mir wie ein Trost.

Mein lie­ber, lie­ber [Roland]! Wäre doch die Ver­ord­nung der ver­län­ger­ten Feri­en einen Tag eher an die Öffent­lich­keit gekom­men, Du wür­dest jetzt noch bei mir sein in den Tagen der Sor­ge um uns[e]re Zukunft.

Bundesarchiv Bild 137-055879, Polen, Wohnung für Baltendeutsche
Bal­ten­um­sied­lung: Arbeits­mai­den des Reichs­ar­beits­diens­tes säu­bern ver­las­se­ne pol­ni­sche Woh­nun­gen, wel­che für Bal­ten­deut­sche bestimmt sind, 1939, Bild: B. Spahn, DBa Bild 137–055879, CC-BY-SA, über Wiki­pe­dia Com­mons, 09.2014
Du wirst die Neu­re­ge­lung des Geset­zes für den weib­li­chen Arbeits­dienst sicher auch gele­sen oder durch den Rund­funk erfah­ren haben. Jahr­gän­ge 1920/21 müs­sen sich an der zustän­di­gen Behör­de mel­den und bekom­men dann Auf­for­de­rung zur Mus­te­rung. Ein vol­les Jahr Dienst­pflicht muß abge­leis­tet wer­den, das ist Gesetz und schließt kei­ne aus. Wir müs­sen uns mel­den, bekom­men also kei­ne Extra­ein­la­dung. Du mußt mir hel­fen Liebs­ter, ich brau­che Dei­nen Rat. Soll ich jetzt schon mei­nen Ein­wand brin­gen, wenn ich mich zur Stamm­rol­le mel­de — oder soll ich damit war­ten bis zur Mus­te­rung? Ist es rat­sam, wenn ich mich ein­mal in die­ser Ange­le­gen­heit beim Orts­grup­pen­lei­ter befra­ge oder beim Bür­ger­meis­ter?

Ich wer­de selbst­ver­ständ­lich nicht bei den Ers­ten sein, die sich mel­den, ich wer­de mich sehr zurückhalten.

Ich habe gehört, bevor­ste­hen­de Hei­rat sei nicht aus­schlag­ge­bend, nur Kin­der sei­en ein Grund der Befrei­ung. Ich will aber trotz­dem tun, wie Du mir schon gehei­ßen hast.

Soll­te mich aber nun nur eine unmit­tel­ba­re Hei­rat vor die­sem Gesetz bewah­ren, was dann? Wenn wir noch 1000 RM hät­ten, wäre uns gehol­fen. Bei Ver­wand­ten die­se Sum­me lei­hen, behagt mir nicht recht. Es blie­be dann als Letz­tes nur noch das Ehe­stands­dar­le­hen, dar­über habe ich auch schon mit den Eltern gespro­chen und sie wür­den sich dazu bereit erklä­ren, die­se Sum­me für uns zurück­zu­zah­len. Es ist recht ärger­lich, daß die­se Geschich­te uns[e]re Plä­ne kreu­zen muß, bis nächs­tes Jahr hät­te ich bei guter Arbeit mit Mut­ters Bei­stand die Sum­me zusammengespart.

Nun so, Liebs­ter! Ich leis­te mein Jahr ab, in die­ser Zeit schaf­fen die Eltern für mich und dann wären wir viel­leicht am Ziel.

Wäre das gut und denk­bar, ein Jahr lang fort von Dir, ohne Hoff­nung Dich zu besu­chen?, — denn das ist unmög­lich bei einem Tages­ver­dienst von 20 Pfen­ni­gen und den Eltern woll­te ich auf kei­nen Fall auch das noch über­las­sen — ich weiß nicht, wie ich das ertra­gen soll, Du! Ach ja, das sind Sor­gen und ich bin recht froh zusam­men mit den Eltern, daß Dei­ne lie­ben Eltern und bald besu­chen wol­len mit Dir, dann müs­sen wir ein­mal gemein­sam bera­ten, was nun wer­den soll aus mir. Hof­fent­lich fällt unter­des­sen kei­ne wich­ti­ge Ent­schei­dung und bit­te mein lie­ber [Roland], schrei­be mir bald wie Du über mei­ne Anga­ben denkst, damit ich auch in Dei­nem Sin­ne hand­le. Eine lan­ge Tren­nung, Du! Liebs­ter! Das ist die größ­te Sor­ge um unser Glück!

Unser Lebens­pfad war schon oft schmal und unüber­sicht­lich, aber der Herr­gott hat uns immer recht wei­ter­ge­lei­tet, wir wol­len auch hier fest ihm ver­trau­en, er wird uns das Rech­te zu tun wei­sen. Wenn die­ser Brief Dich erreicht, bist Du gera­de eine Woche fort von mir. Du! Ich seh­ne mich nach Dir, Gelieb­ter! Behüt Dich Gott! Ich küs­se Dich mein lie­ber, lie­ber [Roland] Du! Ich lie­be Dich!

T&SavatarsmDei­ne [Hil­de].

Plea­se fol­low and like us:
15. Okto­ber 1939

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