29. April 1942

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[Saloni­ki] Mittwoch, den 29. April 1942

Herzelein! Geliebte, Geliebte! Meine liebe, lieb­ste [Hilde]!

Nun kann ich doch noch zu Dir kom­men trotz Umzugs­drasch [: Umzugshek­tik] – ich bin näm­lich Läufer heute – das ist mir ger­ade recht – [das] sind doch gle­ich für vier schöne Stun­den – ganz allein für mein Schätzelein reserviert! Du!!! Weit­er­lesen!

26. April 1942

Welthauptstadt germania 07
Film­mod­ell der Großen Halle (auch Ruhme­shalle oder Volk­shalle) mit dem Großen Beck­en, Teil der Ausstel­lung Mythos „Ger­ma­nia“ und „Tem­pel­stadt“ Nürn­berg im Nürn­berg­er Doku­men­ta­tion­szen­trum Reichsparteitags­gelände (7.04.2011 — 11.09.2011), Bild: Kater­Bege­mot, 2.05.2011, CC-BY-3.0 Unport­ed Attri­bu­tion Lizenz, 06.2017.

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[Saloni­ki] Son­ntag, den 26. April 1942

Herzelein! Mein liebes teures Weib! Meine [Hilde]!

Ein Son­ntag will wieder zu Ende gehen. Der näch­ste ist nun schon ein Maien­son­ntag. Früh­ling und Maien wird wieder. Aber in wessen Herz es nicht Früh­ling und Maien ist, den stimmt das Blühen und Froh­sein ring­sh­er [sic] nur trau­riger. Und ein Herz voll Sonne und Glück über­strahlt auch den dunkel­sten Win­tertag. Weit­er­lesen!

25. April 1942

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[Saloni­ki] Sonnabend, den 25. April 1942

Geliebte! Herzelein! Meine [Hilde]! Mein geliebtes Weib!

Nun strahlt sie mir zurück die Sonne Dein­er Freude, Deines Glück­es! Geliebte! So mächtig und strahlend, so groß und reich – spiegelt alle große unendliche Liebe, die Du mir bewahrst – oh Geliebte! [Das] Kün­det mir, dass ich Dich beglück­en kann – daß große, tiefe Liebe uns bewegt. Du! So strahlend und sieghaft und gewiß leuchtet mir Deine Liebe! Oh Herzelein! Du! Du!!! Unser Glück! Seg­ne es Gott! Weit­er­lesen!