10. Februar 1941

T&Savatar[410210–1-1]

Mon­tag, den 10.Februar 1941.

Mein liebes, teures Herz! Meine liebe, lieb­ste [Hilde], Du! Du!!!

Nun ist er endlich zweis­tel­lig, der Feb­ru­ar, Du! Du!!! Für Dich eine, und für mich eine Zahl! Aber teilen mag ich sie nicht heute und die Teilung begrün­den! Ich muß ganz brav schreiben in diesem let­zten Boten; wom­öglich kommt er mit dem Absender zur gle­ichen Zeit an, und dann kön­nte der Zorn wom­öglich noch nicht ver­raucht sein – nein, das ist zu ver­fänglich! Weit­er­lesen!

09. Februar 1941

T&Savatarsm[410209–2-1]

Sam­stag, am 9. Feb­ru­ar 1941.

Herza­ller­lieb­ster!! Geliebter!! Du mein lieber, lieb­ster [Roland]!!

Du!! Nun ist schon Son­nta­gnach­mit­tag und es geht auf 3 Uhr. Der Vater schläft, ich soll ihn um 4 [Uhr] weck­en, um 6 [Uhr] tritt er seinen Dienst an. Die Mutsch ist noch nicht da, [ich] bin neugierig wann sie kommt. Heute früh kam Dein lieber Bote noch nicht, aber mor­gen ganz gewiss, Du!! Ich freue mich schon jet­zt darauf, Du!! Weit­er­lesen!

09. Februar 1941

T&Savatarsm[410209–1-1]

Son­ntag, den 9. Feb­ru­ar 1941.

Mein liebes, liebes, teures Herz! Geliebte!! Meine liebe, liebe [Hilde] Du!!!

Dein lieber Bote vom Fre­itag ist bei mir – wie Du es wün­scht­est – und weil Du ihn so lieb besorgtest. – Her­zlieb! Nun ist Son­ntag und Son­nen­tag bei mir – nun bist Du bei mir! Du!!! Du!!!!! Er bringt mir so viel Heim­lichkeit, soviel Traute, soviel köstlich­es Ver­trauen – von Dir!! Von Dir!!!!! Her­zlieb! Höch­ste Wonne und Seligkeit bedeutet das – von Dir!! Von Dir!!!!! Du!!!!! Weit­er­lesen!

08. Februar 1941

T&Savatarsm[410208–2-1]

Sonnabend, am 8. Feb­ru­ar 1941.

Herza­ller­lieb­ster!! Mein [Roland] Du!! Mein lieber, lieb­ster [Roland]!!

Du!! Der let­zte Sonnabend allein!! Her­zlieb!! Freust Du Dich denn auch sooo sehr, wie ich? Du!! Du!! Ja! Ganz gewiß!! Ich weiß es ja schon, Du!! [Du] Wirst nun heute nochmal zur Stadt marschiert sein – es gibt doch vor ein­er Reise so aller­hand zu besor­gen, was z.B. Ihr da draußen in dieser ‚Hun­de­türkei‘ [d.h.: öde Gegend] gar­nicht [sic] kriegen kön­nt – Barkels­by – ach, auf die Art ist es rührend ärm­lich und prim­i­tiv. Weit­er­lesen!

08. Februar 1941

T&Savatar[410208–1-1]

Sonnabend, den 8. Feb­ru­ar 1941.

Meine liebe, lieb­ste [Hilde]! Mein liebes, teures Herz! Geliebte mein!

Her­zlieb! Her­zlieb! Ganz leise heute Du!! Du!!! Ganz leise!! Geliebte! Son­st muß ich träu­men – süß – und das will ich nicht – ich will nicht träu­men – ich will bei Dir sein! Her­zlieb, Deine über­strö­mende Freude, sie will mich ver­schlin­gen, Du!! Du!!! Fein still!!! Ich danke Dir für Deine lieben Boten – zwei kamen heute. Her­zlieb! Ich darf sie gar nim­mer lesen, son­st ist es um mich geschehen. Ich bin heute gle­ich mal nach Eck­ern­förde gegan­gen um 5 Uhr – ich mußte meine Freude aus­laufen, mußte mich müde laufen – ach Du!! ein paar mal mußte ich ein­hal­ten und ste­hen­bleiben – es schmerzte zu sehr – Du!!! Du!!!!! – Beim Ver­schönerungsrat bin ich eingekehrt und ein paar Über­raschun­gen für uns bei­de habe ich besorgt – Du – ich mußte heute mein­er Freude einen Lauf lassen, son­st war sie zu groß!!! Weit­er­lesen!