26. Februar 1939

[390226–1-1]

L. am 26. Febr. 1939

Meine liebe [Hilde]!

Die Fes­tlichkeit­en sind glück­lich vor­beige­gan­gen. Sie standen in der zweit­en Wochen­hälfte im Mit­telpunk­te des Inter­ess­es. Ich sah ihnen nicht ohne Span­nung ent­ge­gen. Alle hohen Behör­den, Kreisleit­er, Kreisamt­sleit­er, Schul­rat, sie waren zur Stelle. Weit­er­lesen!

22. Februar 1939

[390222–2-1]

O., am 22. Feb­ru­ar 1939.

Mein lieber [Roland]!

Ich stelle voran, was ich mir auf der Heim­fahrt, im Zuge aufschrie[b].

Wieder allein — mit meinem heißen Herzen. Weit­er­lesen!

21. Februar 1939

[390221–1-1]

L. am 21. Febr. 1939.

Meine liebe [Hilde]!

Was vor Jahren die Phan­tasie ungewiß ver­lock­end und berauschend aus­malte, was dann später zu gewis­sen Zeit­en als heißes Sehnen und Ver­lan­gen mich überkam und in Träu­men mich beun­ruhigte, am Sam­stag ward es Wirk­lichkeit: Ich hielt ein Weib in meinen Armen. Weit­er­lesen!

15. Februar 1939

[390215–1-1]

L. am 15. Feb­ru­ar 1939

Meine liebe [Hilde]!

Noch 72 Stun­den, dann weiß ich Sie wieder bei mir! Heute Mittwoch, der Tag, an dem ich die ersten Vor­bere­itun­gen tre­ffe. Das Zim­mer ist bestellt, die Wärm­flasche wird geflim­mert. Weit­er­lesen!

13. Februar 1939

[390213–2-1]

O., am 13. Feb­ru­ar 1939.

Mein lieber [Roland]!

Zuerst will ich mich recht schön bedanken für den Karten­gruß. Das war sehr lieb von Ihnen. Und was Sie da schreiben, von Hex­en und Geis­tern, das bewog mich nachzu­denken. Weit­er­lesen!