Trug und Schein: Ein Briefwechsel

Monat: Mai 2013

16. Mai 1938

[380516–1‑1] L. am 16. Mai 1938. Lie­bes Fräu­lein [Lau­be]! Unser Brief­wech­sel ist an einem Punk­te ange­langt, über den hin­aus er mit Gewinn nur geführt wer­den kann, wenn wir ganz ehr­lich zu uns selbst und vor­ein­an­der sind, und die­se Bedin­gung stellt mich vor die Ent­schei­dung, ob ich zum ers­ten Male in mei­nem Leben mich einem Men­schen […]

11. Mai 1938

[380511–2‑1] O., am 11. Mai 1938. Wer­ter Herr [Nord­hoff]! Ges­tern erhielt ich Ihren Brief. Ich dan­ke Ihnen sehr. Vor allem aber dafür, daß ich mich Ihnen anver­trau­en darf, daß Sie mir viel­leicht als mein Hel­fer die Hand rei­chen kön­nen. Ich weiß, ich brin­ge Sie in eine sehr pein­li­che Situa­ti­on; doch Sie müs­sen mich begrei­fen kön­nen. […]

04. Mai 1938

[380504–2‑1] O., am 4. Mai 1938. Wer­ter Herr [Nord­hoff]! Ent­schul­di­gen Sie bit­te mein Han­deln, doch ich muß die­ses Schrei­ben an Sie rich­ten. Es ist dies eine ein­zi­ge gro­ße Bit­te dar­um, daß Sie mir am 11. oder 12. Juni in A. eine Aus­spra­che mit Ihnen gestat­ten. Bit­te, ver­ste­hen Sie mich recht, ich muß Sie spre­chen. Soll­te […]

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