10. Januar 1942

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Sonnabend, den 10. Januar 1942

Herzallerliebste! Meine liebe, liebe [Hilde]. Du! Mein! Mein!!!

Sonnabend ist. Um 5 Uhr haben wir Listen, Akten und Schränke zugeklappt – Feierabend. Am Sonnabend ist dieser Feierabend doch um ein paar Grad freundlicher, einmal ein wenig früher und dann mit der Aussicht auf ein paar Stunden Freizeit mehr. Weiterlesen!

9. November 1941

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Sonntag, am 9. November 1941.

Herzensschätzelein! Du mein liebster [Roland]! Mein Herzensmannerli!

Da haben sie nun Deinem Wildfang so recht einmal die Flügel beschnitten! Ganz matt und schwach sitzt er jetzt auf dem Sofa und hat kaum soviel [sic ]Kraft in den Armen, die Feder zu führen. Du! Das alles läßt mich doch nicht werfen [sic]. Ich muß heute trotzdem ein bissel mit Dir reden und wenn es nur [ein] paar Worte sind. Ach Du! Weißt ja so genau, daß ich immer stille Zwiesprache mit Dir halte, auch wenn ich Dir nicht schreibe! Weiterlesen!

9. November 1941

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[Thessaloniki] Sonntag, den 9. Nov. 1941

Mein liebes, teures Herz! Mein liebes, liebes Herzelein!

Eingetrieben sind wir wieder. Von uns[e]rer Wanderung zum Kapellenberg. Du weißt schon, welchen ich meine. Es ist eines uns[e]rer liebsten Wanderziele geworden. Und heute haben wir es auf einem ganz neuen Wege angesteuert (wir sind doch Seeleute!), der hat uns überaus gut gefallen. Es war aber auch ein Tag, der wieder recht alles im schönsten Lichte zeigte. So warm, daß wir – gegen 2 Uhr machten wir uns auf den Weg – schwitzten. In der Sonne waren mindestens 20 Grad. Diese Herbsttage hier sind zu köstlich! Weiterlesen!

08. November 1941

 

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[Saloniki] Sonnabend, den 8. Nov. 1941

Herzensschätzelein! Geliebtes, teures Weib! Meine [Hilde]!

Denkst Du wohl mein? Herzlieb! Ich bin ganz bei Dir! Sonnabend ist wieder. Ein leichter Tag winkt – Feiertag! Ach Schätzelein – wär[‘] ich doch bei Dir und könnte ihn mit Dir begehen! Alle Sehnsucht will wach werden, Geliebte! Weiterlesen!

06. November 1941

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[Saloniki] Donnerstag, am 6. Nov. 1941

Mein liebes, teures Herz! Schätzelein! Geliebte!!!

Kein geschriebener Bote ist gekommen heute, aber ein and[e]rer ganz lieber, Du!! Dein Päckchen ist schon da mit den Schmätzeln! Du! Weißt, wie gut sie geschmeckt haben, wie süß sie waren? – daß ich sie alle auf einmal gegessen hab[‘] – bis ich den lieben lieben Kartengruß fand. Weiterlesen!