27. August 1941

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Mitt­woch, den 27. Aug. 1941

Mein lie­bes, teu­res Weib! Her­zens­schät­ze­lein! Hol­de mein!!

Nun ist es so weit, daß ich Dir mei­nen letz­ten Bo­ten schi­cken soll, be­vor ich sel­ber kom­me, be­vor wir uns wie­der­se­hen. Oh Ge­lieb­te! So dicht vor uns[e]rer gro­ßen Freu­de, so kurz vor mei­ner Heim­kehr zu Dir, zu Dir, laß uns die Zeit uns[e]rer Tren­nung be­den­ken, da­mit wir uns auch ganz tief und dank­bar freu­en. Wei­ter­le­sen!

04. August 1941

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Mon­tag, am 4. Au­gust 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter mein!! Du!!! Mein lie­ber, gu­ter [Ro­land]!

Du!!! Ob mir wohl mein Herz­lieb böse ist?

So lan­ge schwieg ich! 2 Tage habe ich nicht ge­schrie­ben! Ge­lieb­ter!! Laß Dir nun heu­te, da ich wie­der da­heim bin er­zäh­len. Am Sonn­abend­mor­gen kurz vor 800 [Uhr] sind wir mit dem W. Bus bis zum Bahn­hof ge­fah­ren. Das Wet­ter war aus­ge­sucht schön. Be­la­den mit dem Kinder[s]tühlchen, der Bow­le, ei­nem Kof­fer und den 2 Zu­cker­tü­ten, zo­gen wir los! Kurz vor ½ 1000 [Uhr] lang­ten wir in G. an. Man er­war­te­te uns schon mit dem Wa­gen an der Bahn. Wei­ter­le­sen!

1. August 1941

T&SavatarFrei­tag, am 1. Au­gust 1941.

Mein Ge­lieb­ter!! Du!!! Mein lie­ber[,] al­ler­liebs­ter [Ro­land]!

Du!!!!! Wo soll ich denn nun gleich an­fan­gen? Ich will Dir erst von ganz be­lang­lo­sen Din­gen er­zäh­len, Du!!!!! da­mit [sic] ich nicht über­lau­fe vor Freu­de und Ju­bel. Ach Herz­lieb! Du!!! Heu­te fällt mir doch das Stil­le­sit­zen fürch­ter­lich schwer! Kannst Du das be­grei­fen? Dein Frei­tag­brief ist doch heu­te ge­kom­men!!! Wor­in sooo vie­le Neu­ig­kei­ten ste­hen vom Ur­laub! Ach Du!!! Wenn der ab­han­den ge­kom­men wäre!!! Ich hät­te mich doch zu­schan­den ge­är­gert! Du!!!!! Also: Eben bin ich aus der Ba­de­wan­ne ge­stie­gen und habe bei mir ge­dacht und ge­rech­net, wie­vie­le Male mußt‘ denn ei­gent­lich noch ohne Ba­de­meis­ter ba­den? Und da bin ich dar­auf ge­kom­men, daß es noch zwei Male sind! Wei­ter­le­sen!

29. Juli 1941

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Diens­tag, am 29. Juli 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter! Du mein lie­ber, gu­ter [Ro­land]!

Ich kann nicht zur Ruhe ge­hen, wenn ich nicht Dein ge­dacht habe. Und wenn es heu­te auch nur we­ni­ge Zei­len sind, ich mei­ne es nicht min­der lieb und herz­lich mit Dir, mein Her­zens­schatz! Das sollst Du ganz si­cher wis­sen!! Du!!!

Da hat­ten wir nun heu­te das gro­ße Wasch­fest[’]! Um 6 Uhr ging’s los – jetzt ist es gleich 9 Uhr abends! Ich brau­che Dir wohl nicht erst zu ver­si­chern, daß ich hun­de­mü­de bin. Wei­ter­le­sen!

25. Juli 1941

Aus­zug aus dem Brief mit Kreuz

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X     Frei­tag, den 25. Juli 1941

Herz­lieb! Ge­lieb­te! Mein lie­bes, teu­res Weib!

Wer hat mich denn heut[‚] Nacht nicht schla­fen las­sen? Du!! Du!!! Ist mein Pa­ket an­ge­kom­men? Nun wirst [Du] Dich ge­wiß über den Ur­laub am meis­ten ge­freut ha­ben! Der Hubo hat’s nicht ge­schickt ge­macht – ge­schickt oder nicht – viel Freu­de woll­te ich Dir doch nur be­rei­ten! Nun muss ich Dir erst mei­nen Traum er­zäh­len. Wei­ter­le­sen!