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Chor beim Ausflug, vor dem Briefwechsel etwa 1937 oder 1938
Chor beim Aus­flug, vor dem Brief­wech­sel etwa 1937 oder 1938

Was ist hier los? Trug & Schein folgt dem Brief­wech­sel von Ro­land Nord­hoff und Hil­de Lau­be (bei­des Pseud­ony­me) ab 1938, zwei ganz ge­wöhn­li­che‘ Deut­sche. Wir blog­gen die Brie­fe 75 Jah­re* nach dem sie erst­mals ver­sen­det wor­den sind. [* 1941 wur­de vor­erst lü­cken­haft ge­b­loggt]

Wer sind Ro­land und Hil­de? Sie tra­fen sich im Kir­chen­chor. Sie ist 1920, er 1907 ge­bo­ren. Sie war Ar­bei­te­rin, er bür­ger­lich. Bei­de wa­ren evan­ge­lisch und gläu­big. Aber wie stan­den sie zu den Na­zis? Zum Krieg? Zu Li­te­ra­tur? Zur Ehe? Zu Ge­schlech­ter­rol­len?

Ihre Brie­fe er­zähl­ten über Gott und die Welt. Die Ge­schich­te fing in zwei klei­nen Dör­fern in Sach­sen an. Mit der Ein­be­ru­fung Ro­lands als Sol­dat wei­tet sich der Brief­wech­sel auf das be­setz­te Eu­ro­pa aus. Durch die Brie­fe kön­nen Sie den All­tag des Drit­ten Reichs‘ und dem Zwei­ten Welt­krieg neu er­kun­den.

Was kann man hier tun? 

Auf die­ser Web­sei­te wird ein in­ter­na­tio­na­les Pu­bli­kum ein­ge­la­den, an ei­nem Pro­zess des ver­netz­ten und re­fle­xi­ven Er­in­nerns teil­zu­ha­ben und ei­ge­ne Deu­tun­gen zum All­tags­le­ben wäh­rend des Krie­ges zu pos­ten.

Wozu? Ziel die­ses Pro­jekts ist es nicht, wie sonst üb­lich, die Öf­fent­lich­keit über die NS-​Geschichte zu er­zie­hen, son­dern das Pu­bli­kum her­aus­zu­for­dern, neu über die­se Ver­gan­gen­heit nach­zu­den­ken, zu dis­ku­tie­ren und sie neu zu deu­ten.  Die Brief­samm­lung möch­te eine brei­te, kri­ti­sche Be­geg­nung mit der NS-​Vergangenheit an­re­gen. Schreib mit!

T&SavatarAn­de­re Fra­gen? Hier er­fah­ren Sie mehr über das Pro­jekt!