06. Dezember 1941

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[Sa­lo­ni­ki] Sonn­abend, den 6. Dez[ember]. 1941.

Herz­al­ler­liebs­tes Schät­ze­l­ein! Ge­lieb­tes Weib!

Es ist doch schon Sonn­tag­mor­gen, da ich Dir schrei­be, Ge­lieb­te. Ganz froh und mun­ter bin ich heu­te, ganz froh, so froh — wie ich es nur sein kann, wenn ich Dich in mei­nem Her­zen weiß, seit Du mein bist, Her­ze­l­ein! Du!!! Du!!!!! Ich war doch so müde ges­tern. Und es war so trau­li­ch bei uns ges­tern abend. Ich habe mich ein bis­sel lang ge­legt, wie ein al­ter Vati, K. hat ge­schrie­ben, H. hat ge­flickt – und Dein Man­ner­li hat vor sich hin­ge­träumt – und hat es dann ver­schla­fen. Wei­ter­le­sen!

04. Dezember 1941

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Don­ners­tag, am 4. De­zem­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­l­ein! Mein liebst­er [Ro­land]! Ge­lieb­ter Du!!

Die lie­be Son­ne möch­te schei­nen, sie gibt sich die größ­te Mühe durch­zu­drin­gen, durch die di­cken Schnee­wol­ken – ver­ge­bens. Es bleibt bei ei­nem Ver­su­ch nur. Na, ich will ja heu­te so­wie­so nicht drau­ßen her­um­spa­zie­ren, ich sit­ze warm! Doch die lie­be Mut­sch ist vor­hin, ½ 2oo [Uhr] wie­der nach Chem­nitz zum Arzt. Sie hat sich gut, warm an­ge­zo­gen. Und vom Bahn­hof bis zum Hau­se des Dr. V. ist es nur eine Vier­tel­stun­de. Wei­ter­le­sen!

04. Dezember 1941

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[Sa­lo­ni­ki] Don­ners­tag, den 4. Dez[ember]. 1941

Her­ze­l­ein! Ge­lieb­te! Mein lie­bes, teu­res Weib!

O Schät­ze­l­ein! Ganz lieb bist Du heu­te wie­der zu mir ge­kom­men! Hast mir so­viel fFreu­de ge­bracht! Ge­lieb­te! Hast im­mer so lieb und treu mein ge­dacht – so treu! Her­ze­l­ein! Von Dir kommt mir die höchs­te Freu­de! Du! Du! kann­st mich am meis­ten und tiefs­ten froh und glück­li­ch ma­chen – mit Dei­ner Lie­be! Oh Du! Ich füh­le Dich an mei­ner Sei­te, ganz froh, und stolz, und glück­li­ch! Füh­le die Wär­me und den Son­nen­schein dei­ner Lie­be – so be­le­bend, krafts­pen­dend! Wei­ter­le­sen!

02. Dezember 1941

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Diens­tag, den 2. De­zem­ber 1941

Her­zens­schät­ze­l­ein! Mein lie­bes, treu­es Weib! Du!!!

Bist so­viel­taus­end­lieb zu mir ge­kom­men heu­te, Du! Du!!! Oh Her­zens­schät­ze­l­ein! All mein Glück steht vor mir – Dei­ne Lie­be, uns[e]re Lie­be! – Ach, Du sel­bes, Her­zens­schät­ze­l­ein! Sooo lieb! Sooo un­end­li­ch lieb! Du! Du!!! Wei­ter­le­sen!

01. Dezember 1941

T&Savatarsm[411201-​1-​1]

Mon­tag den 1. De­zem­ber 1941

Mein lie­bes, teu­res Weib! Ge­lieb­tes Herz! Du!!! Du!!!!!

Nach des heu­ti­gen Ta­ges reich­li­cher Ar­beit, und auch son­st, kom­me ich doch nun am al­ler­liebs­ten zu Dir! Ge­lieb­te! Die Ka­me­ra­den sind ins Kino ge­gan­gen. Dein Man­ner­li mag heu­te nicht vor der Flim­mer­wand sit­zen. Es ist  tau­send­mal lie­ber mit sei­nem Her­zen bei Dir! O Ge­lieb­te! Ich muß Dich so lieb­ha­ben! So Lieb­ha­ben. Wei­ter­le­sen!