10. Januar 1942

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Sonn­abend, den 10. Ja­nu­ar 1942

Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]. Du! Mein! Mein!!!

Sonn­abend ist. Um 5 Uhr ha­ben wir Lis­ten, Ak­ten und Schrän­ke zu­ge­klappt – Fei­er­abend. Am Sonn­abend ist die­ser Fei­er­abend doch um ein paar Grad freund­li­cher, ein­mal ein we­nig frü­her und dann mit der Aus­sicht auf ein paar Stun­den Frei­zeit mehr. Wei­ter­le­sen!

09. Januar 1942

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[Sa­lo­ni­ki] Frei­tag, den 9. Ja­nu­ar 1942

Mein lie­bes, teu­res Herz! Du, mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]!

Schät­ze­lein! Vor­wärts drängt die Zeit – und mor­gen ist der läng­li­che Ja­nu­ar schon zwei­stel­lig. Luft­wärts [sic] stre­ben die Tage zur Höhe des Jah­res und wir er­ge­ben [sic] uns nicht zu­frie­den in die­sen Lauf des Jah­res, froh je­des neu­en Ta­ges – wir schau­en un­ru­hig aus, vor­wärts und rech­nen, über­schla­gen – wann wird Frie­den sein, Frie­den?! Wei­ter­le­sen!