01. Dezember 1941

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Mon­tag, am 1. De­zem­ber 1941

Her­zen­schät­ze­lein! Mein lie­ber, gu­ter [Ro­land]! Du!!!

Mit­tags­stun­de ist. Stil­le rings um mich. Va­ter schläft. Mut­ter ist fort­ge­gan­gen, zu Oma nach M. Ich habe mei­ne Kü­chen­ar­beit be­en­det und nun will ich erst noch ein Weil­chen mit Dir plau­schen, ehe ich an die an­de­ren schrei­be. Nach B., auch eine klei­ne An­mel­dung an die bei­den Land­wir­te möch­te ich los­las­sen. Wei­ter­le­sen!

01. Dezember 1941

T&Savatarsm[411201-​1-​1]

Mon­tag den 1. De­zem­ber 1941

Mein lie­bes, teu­res Weib! Ge­lieb­tes Herz! Du!!! Du!!!!!

Nach des heu­ti­gen Ta­ges reich­li­cher Ar­beit, und auch sonst, kom­me ich doch nun am al­ler­liebs­ten zu Dir! Ge­lieb­te! Die Ka­me­ra­den sind ins Kino ge­gan­gen. Dein Man­ner­li mag heu­te nicht vor der Flim­mer­wand sit­zen. Es ist  tau­send­mal lie­ber mit sei­nem Her­zen bei Dir! O Ge­lieb­te! Ich muß Dich so lieb­ha­ben! So Lieb­ha­ben. Wei­ter­le­sen!