12. November 1941

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[Saloniki] Dienstag, den 11. Nov. 1941

Herzallerliebste! Mein liebes, teures Weib!

Jetzt schläfst Du aber gewiß noch. Und das Mannerli ist schon munter. Eigentlich ist also schon Mittwoch. Gestern abend, ½ 9 Uhr war es, überkam mich die Müdigkeit und ich streckte mich eben lang zu einem halben Stündchen. Aber die Müdigkeit war nur größer geworden – und so haben wir (K. erging es ebenso) ihr nachgegeben. Es mag zu warm geworden sein in unser[e]m Stübel vom Kartoffelbraten. Weiterlesen!

11. November 1941

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[Saloniki] Montag, den 11. November 1941

Mein liebes, teures Herz! Geliebtes Weib! Meine [Hilde]!

Nicht umsonst habe ich heute gewartet. Dein lieber Bote vom Dienstag ist gekommen. Ich danke Dir so sehr, Geliebte! Nicht mit einem Wort sprichst Du darin von Deinem Befinden. Darf ich es als gutes Zeichen nehmen? Du bist so froh! Ach Schätzelein! Ich habe doch auch ein paar Fragen. Weiterlesen!

11. November 1941

T&Savatar[411111-1-2]

[Saloniki] Dienstag, den 11. Nov.[ember] 1941

Herzensschätzelein!

Hast Du mich gefunden? [Ich] Hab[‚] mich doch ein wenig suchen lassen diesmal, so wie Du Dich im Schmätzelpaket [Gebäck aus Baiser]. Hab[‚] ich mich denn dafür schon bedankt? Du hattest es doch kaum angekündigt, da war es schon da ‒ ganz frische Schmätzel! Weiterlesen!