6. Oktober 1941

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Mon­tag, am 6. Ok­to­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­l­ein! Du!!! Ge­lieb­ter! Mein [Ro­land]!!!

Du bist zu mir ge­kom­men! Du!! Ich bin so glück­li­ch! Ich bin sooo froh! Und da­mit Du mei­ne Freu­de auch wahr­haf­tig mit­emp­fin­den kann­st, Herz­lieb! Dar­um habe ich mich gleich jetzt, eben, da ich Dei­ne bei­den lie­ben Bo­ten ge­le­sen habe  her­ge­setzt, um Dir zu sa­gen, wie Du mich be­glückt hast! Herz­lein!! Die Bo­ten vom Mitt­wo­ch und Don­ners­tag ka­men an. Und dar­in­nen das lie­be, lie­be Vers­lein! Ge­lieb­ter !!!!! Du hast mich so sehr be­glückt da­mit! Du weißt es nicht. Ach Du!! Du bist un­zu­frie­den dar­über? Du!!! Du!!! Wenn es mich nur be­glückt! Wenn es mich nur se­lig macht und so eigen-​lieb an­rührt im Her­zen! Wei­ter­le­sen!

6. Oktober 1941

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Mon­tag, den 6. Ok­to­ber 1941

Herz­al­ler­liebste! Mein lie­bes, teu­res Weib!

Darf ich Dir noch ein bis­sel vor­phi­lo­so­phie­ren? Ich lag heu­te von 5 – 6 Uhr wach und habe an den Ge­dan­ken von ges­tern wei­ter­ge­spon­nen. Wei­ter­le­sen!