5. Oktober 1941

T&Savatar[411005-​2-​1]

Sonn­tag, am 5. Ok­to­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­lein! Mein lie­ber, gu­ter [Ro­land]! Du!!!

Da ha­ben mich mei­ne An­zei­chen in be­zug auf Wet­ter­vor­her­sa­ge wie­der mal gründ­lich an der Nase her­um­ge­führt! An­statt heu­te früh vom Son­nen­schein ge­weckt zu wer­den, vom blau­en Him­mel, ver­schlief ich es ers­tens! Und muß­te um 8 [Uhr] von der Mutsch ge­weckt wer­den, um zur Zeit in die Kir­che zu kom­men. Und es be­grüß­te mich zwei­tens ein ganz grau­er, dick ver­ne­bel­ter Tag. Man sah kaum die Nach­bar­häu­ser. Und die­ser Ne­bel wich nicht bis zum Mit­tag, da erst lös­te er sich in Näs­se auf. Nun ist Luft ge­wor­den und dann und wann schaut ein­mal die lie­be Son­ne durch die Wol­ken­wand. Wei­ter­le­sen!