7. August 1941

T&SavatarDon­ners­tag, den 7. Au­gust 1941

Mein lie­bes, lie­bes Weib! Mei­ne Hil­de, Du! Ge­lieb­te!!!

Herz­lieb! Herz­lieb!! Es zit­tert doch noch al­les in mir vor Lie­be und Freu­de – – Du!!! Du!!!!! Oh Ge­lieb­te! Wie soll ich das sa­gen?! Dein Hoch­zeits­ge­schenk, das ges­tern ge­kom­men ist, die Bil­der mei­ne ich! Ich neh­me sie doch als ein ganz ganz lie­bes Ge­schenk von Dir – das Du ei­gens für mich ge­dacht hast, ja? Du!!! Du Lie­be, Gute!!!!! Oh Ge­lieb­te! Weißt Du denn, wie­viel Sehn­sucht Du in mir ge­weckt hast? Du!!! Du!!!!! Und wie­viel Freu­de!!!!! Und wie­viel Stolz!!!!! Und alle Lie­be!!!!! !!!!! !!! Wei­ter­le­sen!

07. August 1941

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Don­ners­tag, am 7. Au­gust 1941.

Mein ge­lieb­tes, teu­res Herz! Du!!! Ge­lieb­ter!! Her­zens­schatz!

Mein [Ro­land] Du!!! 2 lie­be, ganz lie­be Bo­ten sind heu­te früh zu mir ge­kom­men. Du!! Laß Dir von Her­zen dan­ken, Ge­lieb­ter mein! Ganz lieb laß‘ Dich küs­sen da­für, Du! Du!!! Du!! Heu­te könn­te ich Dich ja so not­wen­dig brau­chen! Zum An­wär­men!! Das kannst Du nun am Ende nicht fas­sen! Es ist aber so! Ei­nen tüch­ti­gen Re­gen­guß hat’s ge­ge­ben – viel­leicht in der Fer­ne auch ein Ge­wit­ter. Kurz: nach­dem sich der tol­le West­wind ge­legt hat, ist es ganz emp­find­lich kalt ge­wor­den. Und ich ban­ge schon um schö­ne Tage, wenn Du bei mir sein wirst. Wei­ter­le­sen!