18. April 1941

T&Savatarsm[410418-2-1]

Freitag, am 18. April 1941.

Mein geliebtes Herz! Du mein lieber, guter [Roland]! Herzallerliebster!

Du! Heute ist wieder kein Bote von Dir gekommen. Ich bin aber garnicht [sic] traurig deshalb; weiß ich doch nun gewiß, daß morgen, an meinem Geburtstag wenigstens einer Deiner lieben Briefe kommt – wenn auch nicht der Geburtstagsbrief, so doch ein and[e]rer lieber! Du!! Ach, Du weißt doch selbst, wie sehnsüchtig man immer nach ihm ausschaut! Herzlieb Du! Mein [Roland]! Weiterlesen!

18. April 1941

T&Savatar[410418-1-1]

Freitag, den 18. April 1941

Mein liebes, teures Herz! Geliebte! Herzlieb mein!!!

Der ganze Schriftverkehr hier bei uns ist streng geschieden in einen geheimen und einen offenen. So möchte ich auch nun verfahren. Meine Mutter weilt bei Euch. Ich erhielt heute einen Brief von Hause [sic]. Wenn man von uns[e]rer Mutter einen kriegt, dann weiß man über einen Zeitabschnitt gut Bescheid. So berichtet sie mir auch von S.s Beförderung und von ihrer Absicht, am Dienstag nach O. zu fahren. Ich freue  mich sehr darüber. Sie schreibt: Da werden die 2 [Hildes] (die 2 Strohwitwen v.R. [sic]) im Jungfernstübchen schlafen. Du!! Herzlieb!!! Geh nur schnell und nimm allen lieben, vertrauten Dingen im „Jungfernstübchen“ einen Eid ab, daß sie schweigsam sind, nichts ausplaudern. Weiterlesen!