14. April 1941

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Mon­tag, am 14. April 1941./ 2. Fei­er­tag.

Herz­al­ler­liebst­er mein! Du mein lie­ber, gu­ter [Ro­land]! Herz­lieb!!

Du!! Die ers­ten 6 Stun­den Ar­beit lie­gen hin­ter mir. Es ist mit­tags um 12 Uhr. Ich bin ab­kom­man­diert in die Kü­che! Die­se Zeit nützt na­tür­li­ch Dei­ne schlaue [Hil­de] auch gut aus! Gleich denkt sie an ih­ren lie­ben Hubo! Was wird er wohl heu­te an­ge­ben? Wei­ter­le­sen!

14. April 1941

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Os­ter­mon­tag, den 14. April 1941

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebste, Ge­lieb­te mein!!

End­li­ch, end­li­ch, so sage auch ich dank­bar und froh, daß wir uns nun wie­der die Hän­de rei­chen, Ge­lieb­te! Dei­ne lie­ben Bo­ten vom 3.[,] 5. und 6. April ka­men heu­te zu mir als liebste Os­ter­über­ra­schung, Du!! Ei­ner, der vom Frei­tag, den 4. April, scheint zu feh­len. Er wird noch kom­men. Ach Herz­lieb! Es ist, als ob ich es fühl­te, daß wir ein­an­der nun wie­der viel nä­her sind, Du!! Und gar nicht so alt ist, was Du mir be­rich­test. Viel, viel Dra­sch [sic: Ge­schäf­tig­keit] und Ar­beit hat mein Herz­lieb, ich sehe und höre es. So viel Ab­wechs­lung und Ab­hal­tung vorm [sic: vor dem] Fes­te! Sie hilft die Zeit verkürzen:[sic] Wei­ter­le­sen!