14. März 1941

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Frei­tag, am 14. März 1941.

Mein lie­ber [Ro­land]!

Ges­tern nach­mit­tag kam Dein lie­ber Bote vom Diens­tag. Sei recht herz­li­ch be­dankt da­für! Zum Ein­ver­ständ­nis und als Ant­wort auf Dein lie­bes Ge­heim­zei­chen ni­cke ich mit dem Kop­fe. Ja! Du!! Nun bist also mein blau­er Jun­ge! Ich möch­te Dich doch zu ger­ne ein­mal se­hen!! Wei­ter­le­sen!

14. März 1941

T&Savatar[410313-​1-​1]

Don­ners­tag den 13. März 1941.

Mein lie­bes teu­res Herz, mei­ne lie­be, liebste [Hil­de]!

Ge­n­au vor 4 Wo­chen, es war auch ein 13., da saß ich auf der Bahn, Herz­lieb, zu Dir, zur Hei­mat, oh Du, Ge­lieb­te!! Und heu­te? Fühl­st Du es nicht? Es ist ½ 5 Uhr am Nach­mit­tag, und der Zug nä­hert sich D. bei L [nahe des Hei­mat­or­tes von Hil­de] . Ach Herz­lieb, ich darf nicht wei­ter nach­den­ken und schrei­ben, wie mir zu­mu­te ist. Oh Du! Du!!! Wei­ter­le­sen!