06. März 1941

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Don­ners­tag, am 6. März 1941.

Mein ge­lieb­tes Herz! Mei­ne lie­ber, lie­ber [Ro­land]! Herz­lieb Du!

Ich muß Dir heu­te et­was ganz Heim­li­ches sa­gen. Freu­en mußt’ ich mich dar­über, Du!! Und dar­um soll sich mein lie­bes Man­ner­li auch mit freu­en. Ich bin krank ge­wor­den! Du!! Heu­te ge­gen Mor­gen, es war dann gleich um 4 – ich lag noch lan­ge, lan­ge wach! Du! Du! Wie hab[´] ich an Dich den­ken müs­sen! Du? In der Nacht vom Mitt­wo­ch zum Don­ners­tag, dem Mor­gen zu – so war es auch, als Du die er­s­te Nacht bei mir schlief­st! Als Du mich das er­s­te Mal lieb hat­test, Du! Oh – soo [sic] lieb!! Und ich glau­be, um die glei­che Stun­de bin ich nun wie­der krank ge­wor­den. Du!! Herz­lieb! Ich bin so froh! Um uns[e]retwillen – um des Kind­leins wil­len! Wei­ter­le­sen!

06. März 1941

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Logo des Films Bis­marck, Re­gie: Wolf­gang Lie­ben­ei­ner, 1940. To­bis. Ge­mein­frei über Wi­ki­pe­dia, 3/​2016.

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Don­ners­tag, den 6. März 1941.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Mei­ne lie­be, liebste [Hil­de]!!

Schon wie­der 8 Tage ver­stri­chen – wie­der 8 Tage der schö­nen Jah­res­zeit nä­her. Du! Heu­te spürt man sie ganz deut­li­ch in der Luft. Du! Wenn ich für im­mer bei Dir sein kann, dann fra­ge ich nicht mehr nach Tages- und Jah­res­zeit – dann sind sie mir ge­wiß alle gleich lieb, oder so lieb wie Dir. Wei­ter­le­sen!