25. Januar 1941

T&Savatarsm[410125-​2-​1]

Sonn­abend, am 25. Ja­nu­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Mein lie­ber, liebs­ter [Ro­land]!! Ge­lieb­ter!! Du!!

Nun bin ich wie­der ganz, ganz Dein! Nur für mein Herz­lieb bin ich da. Von mei­ner Hams­ter­fahrt, noch im grau­en Däm­mer des an­bre­chen­den Ta­ges, bin ich un­be­hel­ligt zu­rück­ge­kehrt. Ge­fah­ren bin ich, dies­mal wars‘ [sic] ganz an­ge­nehm! Wei­ter­le­sen!

25. Januar 1941

T&Savatar[410125-​1-​1]

Sonn­abend, den 25. Ja­nu­ar 1941.

Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Hol­de mein!!

Wo­von ich Dir ges­tern schrieb, das be­wegt mich heu­te noch so, und ich muß Dir noch da­von schrei­ben heu­te. Ist denn die Lie­be Sün­de?“, so höre ich Dich noch be­trübt fra­gen. Die­se Fra­ge hat mich schon manch­mal be­wegt und tut es noch. Ge­lieb­te! Ich schrieb erst kürz­lich: wenn wir so uns lie­ben, dann ver­liert auch die Lust das Böse.“ Du! Ich sage es jetzt so: Der Keim zur Sünd­haf­tig­keit liegt in al­ler Krea­tur. Ver­gäng­li­ches We­sen, Un­voll­kom­men­heit und Un­zu­läng­lich­keit sind Merk­ma­le al­les Ir­di­schen. Gott nur ist voll­kom­men. Der Keim zur Sün­de, des Ab­ir­rens vom rech­ten Wege, es liegt auch in der Lie­be. Wei­ter­le­sen!