19. Dezember 1940

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Don­ners­tag, am 19. De­zem­ber 1940.

Herz­al­ler­liebst­er!! Mein [Ro­land]!! Mein lie­ber, lie­ber [Ro­land]!!

Je­den Tag kom­men sie zu mir, alle Dei­ne lie­ben Bo­ten, die mir kün­den von Dei­ner gro­ßen Lie­be — von Dei­ner gro­ßen Treue — Du! Und die mir im­mer wie­der sa­gen, daß ich ganz die Dei­ne bin.

Dei­nen Sonntags- und Mon­tags­bo­ten hal­te ich in Hän­den. Am Sonn­tag, da wir bei­de so fest an­ein­an­der dach­ten! Ich voll Dank­bar­keit, er­löst, be­freit von mei­ner Sor­ge: mir ward die Ge­wiß­heit — zu wem zog es mich an die­sem Tage in­ni­ger, als zu Dir, mein Herz? Wei­ter­le­sen!

19. Dezember 1940

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Bit­te grü­ße die lie­ben El­tern recht herz­li­ch.

Don­ners­tag, den 19. Dez. 1940.

Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Herz­al­ler­liebste, Hol­de mein!

Siehst! Wärst bei mir ge­blie­ben! Warm ist es in der Stu­be. Drau­ßen ist es um 0 Grad, feucht und rauh. Letz­te Nacht fie­len 5 cm Schnee. Da wür­dest nicht so frie­ren. Na, und wenn es dann noch an ein paar Grad fehl­te, dann müß­ten, müß­ten wir eben ein bis­sel zu­sam­men­krie­chen, wenn es uns auch schwer fie­le! Wei­ter­le­sen!