18. Dezember 1940

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Mitt­woch, am 18. De­zem­ber 1940. 

Herz­al­ler­liebs­ter!! Ge­lieb­ter, Du!! Mein [Ro­land]!!

Ich bin heu­te so voll heim­li­cher Freu­de und so voll gro­ßer Sehn­sucht nach Dir! Du! Ich muß in ei­nem fort an Dich den­ken, so hart­nä­ckig schiebt sich im­mer wie­der Dein Bild vor al­les, was ich auch an­fas­se, und es ist mir so, als sä­hest Du mich so­gar durch die­sen Brief­bo­gen hin­durch an, Du!! Du ver­folgst mich, Du!! Ich sehe im­mer Dein Ge­sicht — und die Au­gen dar­in, und sie leuch­ten, leuch­ten — Du!! Vor Freu­de? Vor Glück? Vor Sehn­sucht? Du!!! Sag mirs‘ doch!! Wei­ter­lei­ten!

18. Dezember 1940

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Mitt­woch, den 18. De­zem­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­te! Mei­ne lie­be, lie­be [Hil­de]! Hol­de mein!

Ge­lieb­te! Die gro­ße Freu­de er­füllt mich noch ganz. So wie Dir ist’s fried­lich in mir ge­wor­den. Wie ein Druck ist es von mir ge­wi­chen. Ich habe ihn wie­der und wie­der le­sen müs­sen, Dei­nen Glücks­bo­ten, Du! Es ist doch wie ein Wun­der! Und Dein Traum zu­vor so selt­sam. Und Er­lö­sung brach­te er uns bei­den. Wei­ter­le­sen!