16. Dezember 1940

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Vor­weih­nachts­zeit 1940. Wer­be­blatt des Win­ter­hilfs­werks (WHW) für die Se­rie Mär­chen­fi­gu­ren“ mit ei­ni­gen Fi­gu­ren, Aus­stel­lung: Weih­nachts­zei­ten“ des Aa­che­ner Bild-​und Ton­ar­chivs e.V (ab­u­ta), 12. 2011. Ab­bil­dung von Geolina163. Li­zen­ziert un­ter CC BY 3.0 über Wi­ki­me­dia Com­mons, 12.2015.

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Mon­tag, am 16. De­zem­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Du!! Mein lie­ber, gu­ter [Ro­land]!!

Heu­te früh kam Dein lie­ber Bote von Frei­tag zu mir. Mein Lieb!! Laß Dir dan­ken — von Her­zen dan­ken! Du!! Wenn ich Dich nicht hät­te, mein [Ro­land]!! Wenn ich Dir nicht ge­hö­ren dürf­te — ach Du! Du!! Wie leer wäre mein Le­ben — wie in­halts­los. Du! Wei­ter­le­sen!

16. Dezember 1940

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Mon­tag, den 16. De­zem­ber 1940.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te! Mein [Hil­de]!

Kalt, huh kalt ist’s drau­ßen seit 2 Ta­gen, der Wind liegt steif auf uns[e]rer Ba­ra­cke, wir kön­nen es kaum er­hei­zen. Aber in mei­nem Her­zen, da ist’s so warm, da ist so­viel Son­nen­schein. Dein lie­ber Bote, Du!, er hat mich so froh und glück­lich ge­macht! Ge­lieb­te! Sei tau­send­mal be­dankt, mein Herz! Glück­lich, so glück­lich ist Dein [Ro­land], weil Du [D]ich ihm so ganz ver­traust [sic], ihm al­les an­ver­traust, ihm al­lein! Daß er der Ver­trau­te dei­nes Her­zens sein darf, daß er al­lein am tiefs­ten drin in Dei­nem Her­zen woh­nen darf! Wei­ter­le­sen!