08. Dezember 1940

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Sonn­tag, am 2. Ad­vent 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter!! Du!! Mein [Ro­land]!! Mein lie­ber, lie­ber [Ro­land]!!

Ich hat­te mich hin­gestetzt um zu hä­keln ganz em­sig woll­te ich sein. Der Va­ter schläft, die Mut­ter ist noch nicht da. So gut wür­de es pas­sen. Aber Du! Du bist es, der mir kei­ne Ruhe läßt! Du Schlim­mer! Mir brann­te rich­tig die Na­del zwi­schen den Fin­gern — ich muß­te sie weg­le­gen.

Nun sit­ze ich wie­der hier und den­ke Dein, mein [Ro­land]! Wei­ter­le­sen!

08. Dezember 1940

Flakbatterie im Abschuß, Bülk, Herbst 1940, Bild: wohl von Roland.
Flak­bat­te­rie im Ab­schuß, Bülk, Herbst 1940, Bild: wohl von Ro­land.

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Sonn­tag, den 8. De­zem­ber 1940

Herz­lie­bes! Mein lie­bes, treu­es Herz! Hol­de mein!

Du, ich bin heu­te so froh in­ner­lich — und ein ganz klein we­nig ist mir auch weih­nacht­lich zu­mu­te — und, es kann gar nicht an­ders sein, Du bist es auch. Wenn auch Dein lie­ber Bote vom Don­ners­tag nicht ganz dar­nach aus­schaut. Zu­nächst will ich mich also ent­schul­di­gen, daß Du ges­tern so kurz kom­men muß­test. Höre: Ges­tern war Bar­bara­tag. Bar­ba­ra, die Schutz­hei­li­ge [d]er Ar­til­le­rie. Wei­ter­le­sen!

08. Dezember 1940

T&Savatar[401208-​1-​1]

Sonn­tag­mor­gen, d. 8.12.1940.

Ge­lieb­tes, teu­res Herz!

Dein Hubo was aus ges­tern [sic] bis spät abends. Und so wur­de Dein Gruß nicht recht­zei­tig fer­tig. Heu­te nach­mit­tag schrei­be ich dir ei­nen ganz lie­ben, lan­gen Du! Für heu­te nimm mit dem Vo­lieb. Ich lie­be dich ganz sehr! Du!! Mein lie­bes Herz. T&SavatarsmHalt dich fein warm! Be­hüt dich Gott. Ich bin ganz dein [Ro­land]! Dein! Du!!