25. Oktober 1940

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Frei­tag, am 25. Ok­to­ber 1940.

Herz­al­ler­liebs­ter! Mein lie­ber, lie­ber [Ro­land]! Ge­lieb­ter mein!

Es ist früh 2 Uhr, da ich Dir schrei­be. Wun­derst [Du] Dich, ja? Heu­te mit­tag mit dem 100 Bus will ich nach M. zur Groß­ma­ma fah­ren. Sie hat mich dar­um ge­be­ten. Sonn­tag ist Kir­mes in M..

Wei­ter­le­sen!

25. Oktober 1940

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Frei­tag, den 25. Ok­to­ber 1940.

Mein lie­bes, teu­res Herz! Herz­al­ler­liebs­te! Hol­de mein!

Heu­te will man mir Dei­ne Zeit be­schnei­den! Ich soll mit­ar­bei­ten und, dich­ten an der Zei­tung für un­se­ren Ab­gang. Kannst Dir den­ken, wie gern ich das tue? Ich könn­te gleich trot­zen. Und trot­zen will ich auch: Du sollst mei­nen Bo­ten emp­fan­gen wie sonst. Wei­ter­le­sen!