28. April 1939

[390428-​1-​1]

L. am 28. April 1939.

Mei­ne lie­be [Hil­de]!

Als ich ges­tern (zum zwei­ten­mal [sic]) un­ver­rich­te­ter Sa­che von un­se­rem Post­amt kam, war ich be­trübt bei dem Ge­dan­ken, daß uns[e]rer Be­geg­nung höchst­wahr­schein­lich doch ein Hin­der­nis im Wege stün­de, und war auch für[’]s ers­te ein we­nig un­ge­hal­ten dar­über, daß Du mich — was es auch sei — so lan­ge im Un­ge­wis­sen lie­ßest. Wei­ter­le­sen!

26. April 1939

390426-​2-​1

T&SavatarsmO., am 26. April 1939.

Mein lie­ber [Ro­land]!

Zu­erst will ich Dir recht herz­lich dan­ken, für Dei­nen lie­ben Brief. Dank auch für Dein Kom­pli­ment; das aus des Meis­ters’ Mund zu hö­ren, hat mich fürch­ter­lich stolz ge­macht!! Wei­ter­le­sen!

22. April 1939

[390422-​1-​1]

L. am 22. April 1939.

Mei­ne lie­be [Hil­de]!

So­viel Fei­er­ta­ge, die ich ohne Dich ver­brin­gen muß! Dar­über kann nur trös­ten, mei­nen Bo­ten bei Dir zu wis­sen und die Freu­de, Dei­nen Bo­ten zu emp­fan­gen. Ich habe mich sehr ge­freut über Dei­nen Be­richt, den ich am vo­ri­gen Sonn­tag er­hielt. Wenn ich Dei­ne Brie­fe die ers­ten Male lese, dann ist mir der In­halt wich­tig. Wei­ter­le­sen!

20. April 1939

[390420-​2-​1]

O., am 20. April 1939.

Mein lie­ber [Ro­land]!

Es ist mir nicht mög­lich, Dir mei­nen Dank so zu er­wei­sen, Dir mei­ne über­gro­ße Freu­de zu zei­gen so, wie Du es ver­dienst hät­test — Du bist so weit fort von mir. Wei­ter­le­sen!

16. April 1939

[390416-​1-​1]

L. am 16. April 1939.

Mei­ne lie­be [Hil­de]!

Wenn Du hät­test se­hen kön­nen, wie ich dar­auf ge­war­tet und mich auf die Ge­le­gen­heit ge­freut habe, Dir eine Freu­de zu be­rei­ten. So wie ich vo­ri­ge Wo­che still­hal­ten und mich be­schen­ken las­sen muß­te, so mußt Du es nun jetzt, ganz fein still hal­ten, Mund auf und Au­gen zu, darfst Dich nicht weh­ren. Du! Wie ich mich freue! Wei­ter­le­sen!