27. Oktober 1938

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L. am 27. Okt. 1938

27.10.

Lie­be [Hil­de]!

In der Na­men­fra­ge beu­ge ich mich gern Ih­rer Ent­schei­dung. Ich hat­te Sie Ih­nen ja zwi­schen den Zei­len zu­ge­scho­ben. Ich höre mei­nen Na­men sel­ten ru­fen. Zu Hau­se sagt man meist Gro­ßer, Groß­el.” Es wun­dert und freut mich doch, daß Sie an dem so­li­den, alt­vä­te­ri­schen Na­men Ge­fal­len fin­den. Es wird ein be­son­de­rer Au­gen­blick sein, wenn er zum ers­ten Male von Ih­ren Lip­pen kommt.
Wei­ter­le­sen!